Holländische Künstler im Widerstand: Monument in Mook

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In der Gemeinde Mook en Middelaar, im Norden der Provinz Limburg, auf deren Grundgebiet das beliebte Plasmolen und die Mookerheide liegen, befindet sich im Garten der Sint Antonius Abbas Kirche ein Monument zur Erinnerung an den Widerstand der örtlichen Künstler im zweiten Weltkrieg. Das keramische Relief der Mutter Gottes mit dem Leichnam ihres Sohnes ist nicht ursprünglich als Erinnerung an den Widerstand konzipiert worden. Es war ein Grabmal von der Hand von Peter Roovers der später, zusammen mit vielen Künstlern aus der Gegend, Widerstand gegen die Besatzung leistete. Alle diese Künstler erlitten berufliche Nachteile weil sie nicht zur Kulturkammer beitraten, einige waren im Untergrund aktiv, verbargen Juden, oder fälschten Pässe. Lange nach dem Krieg wurde das Relief der Stiftung Jacques van Mourik geschenkt und es erfuhr eine Umwidmung. Ein religiöses Motiv als ein Monument für die damaligen Künstler des Widerstandes zu verwenden würden sie selber bejaht haben. Zeiten haben sich geändert. Künstler waren viel mehr als heute Teil der Gesellschaft, auch wenn sie so abgelegen wohnten wie im Norden der Provinz Limburg. An schönen Tagen pilgerten Nimwegener Bürger zu Verkaufsausstellungen in Plasmolen und Berg en Dal. Später haben Künstler und Bürger sich auseinandergelebt und haben nicht mehr zusammengefunden. In Mook en Middelaar jedoch lebt noch etwas von dem „alten Geist“. Die „Jacques van Mourik Stiftung“, benannt nach dem Notarsohn aus Amsterdam der in Plasmolen Inspiration für seine Malerei suchte und fand, versucht das künstlerische Erbe jener Zeit zu erhalten und Künstler von heute zu fördern und zwar inmitten der Gemeinde, nämlich im Rathaus. Jeden zweiten Samstag im Monat von 11.00 zu 16.00 Uhr sind im Gemeentehuis, Raadhuisplein 2 zu Mook die Ausstellungen zu besuchen.
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