Ich besuchte: Ernst Albrecht, Ornithologe und Allrounder im Haus Horst

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Mit 88 mit der Mandoline auf Du und Du
Ernst Albrecht, Jahrgang 1926, wurde in Rüstringen bei Wilhelmshaven an der Nordseeküste geboren, er kann auf viele Jahrzehnte eines erfüllten Lebens zurückblicken. Dies tut er in aller (Un-)Ruhe in der Seniorenresidenz "Haus Horst" vor den Toren der historischen Stadt Kalkar.

Hier findet er inmitten einer übergroßen Parkanlage, die für viele Tiere eine Heimat wurde, Entspannung und Muße ....

Seit jungen Jahren beschäftigt sich Ernst Albrecht mit allen Facetten der Vogelkunde, der Ornithologie. Nicht nur die Vögel an sich, besonders die Haltung von exotischen Vögeln in Volieren und Käfigen, haben ihn ein Leben lang begleitet.

So hat der Fachmann für Ornithologie, der beruflich ein Allrounder war, Berufe wie Schlosser, Dreher, Elektromechaniker, Mechanikermeister, Ingenieur und Industriearchitekt mit Leidenschaft ausgeübt. Sein Hauptanliegen war immer, den Vögeln durch seine Kenntnisse und sein Wissen eine Umgebung zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen und wie in heimatlichen Gefilden glücklich leben können.

Über einen großen Zeitraum war Ernst Albrecht Mitgestalter und Experte diverser ornithologischer Fachzeitschriften. Besonders beeindruckend war sein Referant vor vielen Professoren an der TH Zürich zum Thema: Die Farben der Sonne geben uns das Leben ....

Zwei seiner Bücher sollten auch hier genannt werden:

* Käfig- und Volierenbau - ein Fachbuch erster Klasse

* Marschbefehl ins Ungewisse - eine außergewöhnliche Lebensgeschichte

Mit 18 Jahren berief man ihn zur Wehrmacht, nach der amerikanischen Gefangenschaft gelangte er an den Niederrhein, nach Xanten. Xanten war sehr lange für ihn und seine Frau eine lebens- und liebenswerte Heimat.

Ich besuchte Herrn Albrecht in seinem aktuellen Zuhause, wurde herzlich empfangen, der Besuch klang mit hervorragendem Kuchen im Kaminzimmer des Cafes "Rittersitz Haus Horst" aus.

Ernst Albrecht fühlt sich sehr wohl hier, genießt die Natur, das Umfeld der Residenz mit alle seinen Tieren und der niederrheinischen Landschaft. Einen großen Teil des Tages verbringt er draußen, ansonsten diskutiert er gern, ist immer zu Gesprächen als Zweikämpfe des Geistes bereit und nimmt auch an den Aktivitäten des Hauses teil.

Als ehemaliger Gewerkschaftler kann er durchaus in Diskussionen über Politik und Arbeitswelt mithalten und gibt den jüngeren Menschen wie mich wertvolle Ratschläge.

Seine Leidenschaft zur Musik ist ebenfalls lebendig. Herr Albrecht spielt Gitarre und Mandoline. Bei meinem Besuch war er so freundlich, für mich und der verantwortlichen Führungskraft Frau Zollner einige Takte zu spielen. Im Alter von 88 Jahren ist er mit der Mandoline "auf Du und Du".

Lieber Ernst Albrecht, ich sage: Alle Achtung vor dieser Lebensleistung! Ich schaue wieder rein .... !
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Walli Peters aus Bedburg-Hau | 16.01.2015 | 20:07  
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