Bürgermeister Peter Driessen erhielt am Morgen des Unternehmerfrühstücks in Bedburg-Hau symbolisch ein Türschild mit dem Namenszug seiner Gemeinde. Es wird bald einen Seminarraum der Hochschule Rhein-Waal schmücken und soll Zeichen dafür sein, dass sich alle Städte und Gemeinden des Kreisgebietes gemeinschaftlich für die Schaffung der Hochschule Rhein-Waal in der Kreisstadt ausgesprochen haben.
Die Gemeinde Bedburg-Hau befindet sich seit geraumer Zeit auf einem beeindruckenden Weg: In 2010 gelang es ihr, 186 neue Arbeitsplätze innerhalb eines Jahres vorzuzeigen. In 2011 waren es erneut 100 Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mehr, die in Bedburg-Hau ihr Einkommen erzielen konnten. „Mit 4.424 Beschäftigten stehen wir, so glaube ich, gut da. Die Gemeinde ist Ihnen allen als Unternehmer zu großem Dank verpflichtet“, so Bürgermeister Peter Driessen im Rahmen des jüngsten Unternehmerfrühstücks mit der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve. In der Gaststätte Biermann „Zum Erfgen“ stellte Driessen allerdings heraus, dass die Gewerbeflächen in Bedburg-Hau zur Neige gehen. Mit deutlichem Kopfnicken bestätigte Wirtschaftsförderer Dieter Henseler dem ersten Bürger, dass zur Stunde nur noch 1.500 Quadratmeter Gewerbefläche vorhanden sind. „Wir müssen etwas tun“, versprach der Bürgermeister.
„Müssen etwas tun“
Der Kreis-Wirtschaftsförderer Hans-Josef Kuypers motivierte die Firmenchefs an diesem Morgen dazu, vor dem Hintergrund eines doppelten Entlassschüler-Jahrgangs in 2013 über Bedarf auszubilden. „Wir werden im Sommer 2013 nicht 3.500, sondern 4.300 Schulabgänger feststellen können. Und alle suchen nach ihrem Einstieg in eine gute Zukunft“, so die Kreis-WfG in ihrem Appell. Eine erstaunlich intensive Fragerunde leitete der Referent des Vormittags, Dominique Müller von der Globalvision 3000, mit seinem Vortrag „Digitale Medien: Möglichkeiten und Nutzen für den Mittelstand“ ein. Müller hatte insbesondere gebeten, rechtliche Aspekte bei der Nutzung von Facebook, Twitter und Co. zu beachten. So gehöre ein aussagekräftiges Impressum wie die Beachtung von Urheberrechten selbstverständlich zu Aktivitäten in den sozialen Netzen. Selbst für fremde Inhalte auf der eigenen Pinnwand, so Müller, habe man zu haften. Hinweise, die manch` einen an diesem Morgen in Erstaunen versetzte.
Werden diese Vermittelten auch menschenwürdig bezahlt?
Wie viele Aufstocker sind unter den Vermittelten?
DANACH sollte man den Arbeitgebern danken!
"Erfolgsbilanzen" präsentieren ist die eine Seite, täglich für einen eventuellen Minilohn arbeiten - die andere Seite. Mundwerker gibts genug.
"Hallo Baby 2012" heißt die neue Aktion des Klever Wochenblatt. Ab sofort stellen wir Ihnen die Neugeborenen im Klever St. Antonius-Hospital in der Printausgabe vor. Die Eltern entscheiden, ob ihre Kinder als „Neue Erdenbürger“ auch auf hier auf Lokalkompass eingestellt werden.
Diese Fotogalerie wird natürlich ständig aktualisiert.
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