Zwei Fichten bereichern den Park der LVR-Klinik Bedburg-Hau

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Bei der diesjährigen Baumpflanzaktion auf einer Wiese zwischen zwei Gebäuden der LVR-Kinder- und Jugendpsychiatrie pflanzten der Bürgermeister der Gemeinde Bedburg-Hau Peter Driessen und der Kaufmännische Direktor der Klinik Stephan Lahr, tatkräftig unterstützt von Schülerinnen und Schüler der LVR-Paul-Moor-Schule, zwei Fichten. Auch die stellvertretende Pflegedirektorin Marion Kleinmanns-Klein war von der Aktion begeistert. (Foto: Maria Ebbers)

Zum internationalen „Tag des Baumes“ werden traditionell auch auf dem Gelände der LVR-Klinik Bedburg-Hau zwei Bäume gepflanzt.

In diesem Jahr griffen dazu der Kaufmännische Direktor der LVR-Klinik Bedburg-Hau Stephan Lahr und der Bürgermeister der Gemeinde Peter Driessen symbolisch zum Spaten. Sie setzten zwei Fichten auf ein freies Wiesenstück zwischen zwei Häusern der Kinder- und Jugendpsychiatrie. An der Pflanzaktion beteiligten sich auch Schülerinnen und Schüler der nahegelegenen LVR-Paul-Moor-Schule und unterstützten die beiden Hauptakteure mit Begeisterung. Für Ihren Arbeitseinsatz erhielten sie als Dankeschön kleine Samenkugeln, die sie in den Gärten der Kinder- und Jugendpsychiatrie und in Blumenkübeln selbst auspflanzen können.
Zum Baum des Jahres 2017 wurde in diesem Jahr die Fichte nicht ohne Grund, denn der bekannteste Nadelbaum ist gleichzeitig die häufigste Baumart. Sie wird auch Gemeine oder Europäische Fichte genannt. Regional, vor allem in Süddeutschland und in den Alpenländern, trägt sie auch den botanisch nicht ganz korrekten Namen Rottanne. Sie ist die einzige in Deutschland natürlich vorkommende Fichtenart. Der schnell wachsende Nadelbaum wurde aus wirtschaftlichen Erwägungen großflächig angepflanzt und gilt als „Brotbaum“ der Forstwirtschaft. Sie ist auch Sinnbild für den Wandel vom natürlichen zum Wirtschaftswald. In Folge des Klimawandels wird die Fichte ihre aktuelle Bedeutung für die deutsche Forstwirtschaft künft6ig wohl wieder verlieren. Da die Fichte ursprünglich aus den kalten Vegetationszonen des Nordens kommt, verträgt sie die immer höheren Temperaturen und längeren Trockenperioden nicht. In Zukunft könnte das Klima selbst in ihrem ursprünglichen Areal in höheren Lagen und weiter im Norden nicht mehr geeignet sein.
Zum ersten deutschen Tag des Baumes, der am 25. April 1952 begangen wurde, pflanzte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn. Der Tag des Baumes wird seitdem bundesweit jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.
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Günter van Meegen aus Bedburg-Hau | 27.04.2017 | 10:19  
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