27. Januar: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

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Gedenken am Mahnmal für die Opfer der LVR-Klinik in Bedburg-Hau: Klinikdirektor Stephan Lahr(li) und Bürgermeister Peter Driessen legten einen Kranz nieder. (Foto: Annette Henseler)
Der ehemalige Bundespräsident, Roman Herzog, regte an, am 27. Januar der Opfer des Nationalsozialismus zu gedenken. An diesem Tag wurde vor 71 Jahren das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau von der russischen Armee befreit. Die Gestaltung des Tages und des Gedenkens obliegt den Städten und Gemeinden. In Bedburg-Hau ist seit langem Usus, am Mahnmal der LVR-Klinik auch an die Opfer zu erinnern, die von den Nazis als "lebensunwertes" Leben deklariert, die deportiert und in den sicheren Tod geschickt wurden.

An diese Tatsachen, die auch in der LVR-Klinik Bedburg-Hau eine unrühmliche Geschichte erzählen, erinnerte Klinikdirektor Stephan Lahr in seiner Ansprache. Er mahnte an, die Opfer nicht zu vergessen, aber auch Menschlichkeit und Mitgefühl im Umgang miteinander zu pflegen. Dieses Thema griff auch Pastoralreferentin Andrea Scheerer auf. Sie forderte auf, Liebe und Empathie zu leben - denn nur so könnten Grenzen überwunden werden.

Bürgermeister Peter Driessen und der kaufmännische Klinikdirektor Stephan Lahr legten am Mahnmal einen Kranz nieder.
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