offline

Jan Kellendonk

5.950
Lokalkompass ist: Bedburg-Hau
5.950 Punkte | registriert seit 24.06.2010
Beiträge: 770 Schnappschüsse: 6 Kommentare: 701
Folgt: 22 Gefolgt von: 23
Geboren 1952 in der ältesten Stadt Hollands, Nimwegen, aufgewachsen in der calvinistischen Papststadt Utrecht. Heute, in Till - Moyland, genieße ich die Kunst der alten Städte Kalkar, Kleve, Xanten und die moderne Kunst im Kunstlabor ArToll. Lyrik, die Gegend um das Malerdorf Plasmolen und seine Maler und die Natur an sich haben es mir angetan.
1 Bild

Die Weisen aus dem fernen Land

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | vor 2 Tagen

Die Weisen aus dem fernen Land sie sehen einen Stern Erwarten nicht ein Kind, dafür die Wiederkunft des Herrn Sie reisen nach Jerusalem die Zeit erneut ist voll Zu ehren dort den Richterfürst das Ziel ist nicht mehr fern

2 Bilder

Die Völkerscharen sind erneut in einer tiefen Nacht 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 09.12.2017

Die Völkerscharen sind erneut in einer tiefen Nacht Und Weise tappen nur herum den Weg kennen sie nicht Gekrönte haben dieser Welt nur Traurigkeit gebracht Nur Ihnen, König, fällt es zu zu bringen ihr das Licht Les peuples sont encor dans une nuit profonde; // Nos sages à tâtons sont prêts à s'égarer: Mille rois, comme vous, ont désolé le monde; // C'est à vous seul de l'éclairer. Diese Zeilen sind nicht an...

1 Bild

Dezemberabend 1

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 06.12.2017

Die Sonne an dem kurzen Tag am Morgen zögert sehr Doch wenn dann bald der Abend fällt beeilt sie sich wohl mehr Die Bäume haben auch ein Herz verfrühen Dunkel nicht Ein langes Warten fängt nun an auf ihre Wiederkehr

1 Bild

November, ein Gedicht 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 27.11.2017

Am Jahres End hält Dunkelheit das Licht in ihrer Macht Mit Mühe reißt es spät sich los bald schleicht heran die Nacht Am Himmel fliegen Gänse noch auch sie schon eingehüllt Den Boden hat der Nebel früh um jede Farb‘ gebracht

1 Bild

Ende November

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 26.11.2017

Novemberwind der Blätter reißt er gibt den Himmel frei Das Licht dringt durch in dichten Hain der dunkel war seit Mai Ganz kurz erscheint das schöne Gold und dann die Farbe weicht Die bunte Vielfalt noch vor kurz wird graues Einerlei

1 Bild

Rosen am Ende November

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 22.11.2017

Ein Namenloser hier und dort entfaltet sich noch kaum Von Morgenfrost und Tropfen Tau gehalten fest im Zaum Die Rosen mit dem großen Ruf, die kennt November nicht Verbleiben wie es angebracht im langen Knospentraum

1 Bild

See im November, ein Vierzeiler 4

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 08.11.2017

Die Wärme lässt auf einmal nach noch eh die Sonne geht November täuscht heut nichts mehr vor ein kalter Windzug weht Die Krähen suchen Nachtquartier krakeelen pausenlos Ein Reiherpaar am Ufersand umhüllt im Nebel steht

1 Bild

Rote Herbstblätter, ein Vierzeiler 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 05.11.2017

Im ersten Licht in später Pracht des Ahorns Aufgebot Wie guter Wein in klarem Glas erscheint das Laub so rot Man grollt dem Wind und Morgenfrost und Nebel der sich legt Ein Abschied fällt nicht leicht von dem was schön und feurig loht

1 Bild

Rote Herbstblätter 3

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 28.10.2017

Das bunte Laub treibt rasch davon wie halte ich es auf? Auf dass du siehst wie schön es ist pflück' ich es dir zuhauf Und warte bis du endlich kommst dann streue ich es aus Ein fröhlich Wirbeln soll es sein im klaren Wasserlauf

1 Bild

Nach dem Fest 2

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 25.10.2017

Noch einmal klingt ein fröhlich „Prost!“ der letzte Gast nun geht Die Haustür lange offen bleibt herein ein Nachtwind weht Die Kerzen werden ausgelöscht und erstmal sieht man nichts Der Mond dann malt mit mildem Licht ein neues Bild entsteht

1 Bild

Blumenfreude

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 20.10.2017

Mein Liebchen trauert Rosen nach die trieben auf dem See Sie tadelte den Herbst als er zu ihnen sagte „Geh!“ Ich pflückte ihr Begonien und ließ sie treiben hin Ihr blass Gesicht nimmt Farbe an wie ich mit Freude seh‘

1 Bild

Rose und Wespe

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 19.10.2017

Die Rose einen Schleier hat von Tropfen Tau bedeckt Die Farbe ist verhüllt und auch der Duft ist gut versteckt Allmählich schüttelt Wind sie wach Oktobersonne wärmt Der größte Teil vom Tag vorbei erst dann wird sie entdeckt

3 Bilder

Am Möllepöttje, ein Gedicht

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 14.10.2017

An neuen Furchen Möwen sind die Krähen aufgeregt Unruhig ist das Feld am Pflug danach wie leergefegt Nur hier und dort noch Kolben Mais den Mäusen zum Verzehr Zu Abend auf dem dunklen Feld ein Nebel leicht sich legt

2 Bilder

Den Storchturm besteigen, Gedicht von Wang Zhihuan (688-742)

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 06.10.2017

die weiße Sonn‘ am Berge untergeht der Gelbe Fluss, er fließt in Richtung Meer ein starker Wunsch zur Tausend-Meilen-Schau dann höher noch, besteig ein Stockwerk mehr 白日依山盡 --- 黃河入海流 欲窮千里目 --- 更上一層樓 Andrew W.F. Wong übersetzt in seinem neuesten Beitrag ein einfaches Gedicht aus der Tang-Zeit. Es gehört, so lesen wir, zu den zehn beliebtesten Gedichten der Einwohner von Hong Kong. Der Vierzeiler, mit dem Reimschema...

1 Bild

Herbstzeitlose, ein Gedicht

Jan Kellendonk
Jan Kellendonk | Bedburg-Hau | am 30.09.2017

Von Astern nimmst die Farbe Du, das lilafarb‘ne Blau Und mengst darunter ohne End den feinsten Nebeltau Ein wenig mehr vom kalten Weiß es blieb Dir keine Farb Die Kunst des rechten Maßes, die beherrschst Du ganz genau