Gekämpft - und leider verloren

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Hatten gegen die gegnerische Mannschaft aus Mönchengladbach keine Chance: In ihrem zweiten Qualifikationsspiel für den Aufstieg in die Niederrheinliga konnten die B-Juniorinnen der SV Bedburg Hau nicht punkten. (Foto: Jasmin Lamers)
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dburg-Hau. Auch in ihrem zweiten Qualifikationsspiel für den Aufstieg in die Niederrheinliga konnten die B-Juniorinnen der SV Bedburg Hau nicht punkten.

In ihrem einzigen Heimspiel unterlagen sie dem siebten der Niederrheinliga, FSC Mönchengladbach, in einem dramatischen Spiel mit 3:6.

Trotz zahlreicher Unterstützer am Platzrand und einem tollen Kampf gingen die jungen Damen aus Hau am Ende als Verlierer vom Platz. Das insbesondere in der Offensive mit zwei herausragenden Spielerinnen bestückte Team aus Mönchengladbach erwies sich als zu clever und erfahren für die sehr junge Truppe der Kämpferherzen.

Unlösbare Probleme für die Abwehr

Lidia Nduki (wechselt nach den Qualifikationsspielen zu Borussia Mönchen-gladbach in die Bundesliga), stellte die Hauer Abwehr ein ums andere Mal vor unlösbare Probleme und schoss mit fünf Toren die Gastgeber fast im Alleingang ab. Vor den Augen ihrer Patin, Nationalspielerin Luisa Wensing, zeigten die jungen Damen in grünweiss allerdings eine bis zu letzten Spielminute beherzt vorgetragene Partie in der es ihnen über weite Strecken gelang, die besseren spielerischen Akzente zu setzte. Chloé Rickes auf der "sechs" hatte beinahe über die komplette Spieldauer die Spielmacherin Dominica Demski (immerhin polnische U17-Nationalspielerin) fest im Griff und immer wieder waren die für ihr tolles Kombinationsspiel bekannten Hauer nur durch rüdes Foulspiel zu stoppen.

Gäste kassierten drei gelbe Karten

Drei gelbe Karten, zahlreiche Freistöße und zwei Elfmeter, allesamt gegen die Gäste aus Gladbach, sprechen eine deutliche Sprache. Auch wenn sicher mehr drin gewesen wäre und die ersten Punkte dringend gebraucht wurden, zeigt die Entwicklung des Teams deutlich nach oben und noch haben die Kämpferherzen es selber in der Hand, die Qualifikation zu schaffen. Durch den sichreren vierten Platz, nach dem Rückzug von SC Union Nettetal, können sie immer noch in einem entscheidenden Relegationsspiel aus eigener Kraft aufsteigen. Doch auch der sichere dritte Platz ist rechnerisch noch möglich und so gibt man an der Antoniterstraße die Hoffnung nicht auf. Schließlich haben die Senioren der ersten Mannschaft gerade noch gezeigt, wie Aufstieg geht.
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