Sander van Gelder, Präsident Europe’s Finest und Geschäftsführer des Schloss Moyland Golfresort und Ludger van Bebber, Geschäftsführer des Airport Weeze, haben Restaurant „Alte Post“ auf der Golfanlage in Bedburg-Hau eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Die beiden niederrheinischen Unternehmen haben damit eine Zusammenarbeit im Bereich Marketing und Werbung besiegelt. Zielsetzung dieser Kooperation ist, die jeweilige Kommunikation des Partners zu nutzen um die Bekanntheit in der Region durch gemeinsame Werbe- und Marketingmaßnahmen zu festigen und auszubauen. Flughafenchef Ludger van Bebber sagte: „Unter unseren internationalen Fluggästen sind nicht wenige Golfer, die wir nun gezielt auf das Angebot unseres neuen Partners hinweisen. Für die dortigen Golfspieler und Teilnehmer der internationalen Turniere sind wiederum viele der 55 Nonstop – Verbindungen am Airport Weeze interessant. Es gibt also einige Synergien, die wir mit unserer Kooperation nun gezielt verstärken wollen.“
So grüßt das Schloss Moyland Golfresort die Passagiere in Weeze in diesem Sommer von einem großflächigen Display direkt an der Airportzufahrt, während der Airport in den Räumen des Golfclubs gut erkennbar auftritt und bei vielen Turnieren künftig als Werbepartner präsent ist.
Außerdem nutzen beide Kooperationspartner ihre Standorte für die Verteilung von Flyern und Informationsbroschüren. Merchandisingartikel des Schloss Moyland Golfresorts sollen künftig auch das Sortiment des Duty Free Shops erweitern. So werden die Komponenten Reisen und Golf für beide Partner erfolgreich vermarktet. „Einen guten „Flight“ hat man am Airport Weeze und im Schloss Moyland Europe’s Finest Golfresort“, sagte Sander van Gelder, Präsident Europe’s Finest und Geschäftsführer des Schloss Moyland Golfresort.
Und wenn dann der Flughafen endgültig pleite ist (kann ja noch nicht mal die Zinsen für das Darlehen des Kreises Kleve begleichen), wo heben dann die Flieger ab?
Leider liest man nicht, ist wie die "Moyländer Golfer" mit Radfahrern (und Anwohnern) "zusammenarbeiten" ...
Am nächsten Sonntag, dem 1. Juli, findet der Niederrheinische Radwandertag statt. Und wie "unterstützt" der Golfplatz die Radfahrer?
Der Golfplatz hat seit fast einem Jahr an öffentlichen Wegen Schilder aufgestellt, auf denen das Radfahren verboten wird!
Dabei ist dies "rechtswidrig". Auch verschiedene Golfplatzmitarbeiter bestätigten dies mir mehrfach.
Die Route 3 von 'Deutschlands größtem kollektiven Radelereignis' ist dadurch nicht befahrbar.
Und niemand, auch nicht der Kreis als Mitorganisator, scheint dazu etwas zu sagen. Oder über die Schließung der Route zu informieren.
Wie lässt sich das Nichthandeln der zuständigen Behörden in diesem Fall erklären?
Gibt es Sonderrechte für finanzstarke Investoren?
Man kann auch keine Hilfe von den Funktionsträgern der Gemeinde erwarten, viele spielen selbst Golf. Und warum sollte sich der Kreis für Radfahrer engagieren? ... höchstens für die "Radfahrer" in den Behörden!
Muß aber ehrlich bekennen: Fahre mehrmals wöchentlich mit dem MTB über diese Wege, mich hat noch niemand angesprochen. Ist auch besser so .... für die anderen.
Die Schilder haben nichts mit der Straßenverkehrsordnung zu tun und auf deinem eigenen Grund und Boden darfst du Schilder aufstellen wie du willst. Solange der Inhalt keine Texte, die eine Straftat beinhalten oder darstellen, ist das in Ordnung. Andersherum braucht sich auch niemand daran halten, wenn, wie in diesem Fall die öffentliche Benutzung erlaubt ist.
Stell doch mal an Deinem Grundstück ein Schild mit der Aufschrift "Vorbeigehen verboten" auf. Hat keine rechtliche Bindung, wird sich (fast) niemand daran halten und keiner kann Dir was.
...nur die sich daran halten, laufen einen Umweg und Du hast Ruhe ;-).
Es gibt Leute, die mit ihrem Halbwissen ständig versuchen, andere Leser zu beeinflussen oder bewusst zu täuschen. Dieses Forum ist Sammelbecken dieser Halbwissender. Nun zum Thema Radwandertag am Sonntag, 1.7.2012: Seit Jahren führt die Route Nr. 3 über den Golfplatz von Herrn Sander van Gelder, so auch in diesem Jahr. Nach Rücksprache mit dem Betreiber der Golfanlage ist dies selbstverständlich!
als Vertreter der Gemeinde könnten Sie doch etwas zu dieser zweifelhaften Beschilderung sagen, denn der Betreiber der Golfanlage kommuniziert damit doch wohl selbstverständlich genau das Gegenteil von dem was Sie aussagen.
@Walli Peters
Natürlich wissen "Insider", dass auf beiden Golfplätzen unwirksame Verbote auf den Schildern stehen.
Aber muss man diese bewusste Irreführung als Normalität hinnehmen?
Hier ein Zitat aus dem Protokoll der Gemeinderatsitzung vom 22.9.2011:
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"Darüber hinaus weise er [B.D.] darauf hin, dass auf beiden Golfplätzen in Moyland rechtswidrig Schilder aufgestellt worden seien.
Bürgermeister Driessen erklärt dazu, die den Radverkehr einschränkenden Schilder „Wanderweg“ auf dem Golfplatz am Schloss Moyland würden durch den Platzbetreiber wieder entfernt.
Inwieweit der Golfplatz an der Straße „Alte Bahn“ ebenfalls betroffen sei, werde geprüft. Herr Derksen werde darüber schriftlich informiert."
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Nichts von alledem ist geschehen. Ist ja auch nur fast 10 Monate her ...
Ich werde es in der nächsten Einwohnerfragestunde ansprechen. Aus Fairnessgründen habe ich dies dem Bürgermeister vor ein paar Wochen auch persönlich mitgeteilt. Wie ich auch ein paar Monate vorher schon mal nachgefragt hatte, da nichts geschehen war.
Auch mit Golfplatzverantwortlichen habe ich immer mal wieder Kontakt gesucht und Gespräche geführt. Meine Geduld, es nichtöffentlich zu versuchen, ist aufgebraucht.
Danach beabsichtige ich an die lokalen Medien einen Leserbrief zu schicken. Bzw. zu Medien und Redakteuren Kontakt zu suchen.
@Walter Hoffmann
Wenn Sie behaupten, dass ich Unwahres äußere, bitte ich Sie Entsprechendes richtigzustellen. Ich lerne gerne dazu.
(Der Begriff "nicht befahrbar" bezieht sich auf die Beachtung der aufgestellten Verbote. Bei anderer Begriffsdefinition wäre ja auch eine Autobahn ansonsten für Radfahrer "befahrbar"... ;-) )
Ansonsten gehe ich davon aus, dass Sie mich nicht gemeint haben. Und Sie können sicher sein, dass ich bei Gelegenheit das persönliche Gespräch suche, um mir hier Klarheit zu verschaffen.
Mir ist es wichtig, ehrlich und zutreffend Dinge darzustellen. Wenn jemand behauptet, dies treffe nicht zu, erwarte ich konkrete Richtigstellungen.
Und dass ich (angesichts der offensichtlichen Untätigkeit der Gemeindeverwaltung) den Radwandertag zum Anlass nehme, dies mal öffentlich anzusprechen, wollen Sie mir doch nicht wirklich vorwerfen, oder?
Und hier ist es doch ziemlich versteckt.
Wenn gehandelt wird, werde ich auch nichts mehr zu diesem Thema schreiben. Mir geht es um die Sache.
Ich könnte jetzt auf die diversen Argumente der Golfplatzbetreiber eingehen, warum man noch nicht handeln wolle (man wisse von nichts, die Gemeinde/der Bürgermeister habe nix mitgeteilt, man sei aus Versicherungsgründen übervorsichtig, usw. usf. - Zuletzt: Wegen aktuell laufender Ermittlungen der Polizei wegen Sachbeschädigung wolle man derzeit nicht handeln.).
Aber dann erwarte ich schlicht das öffentliche Eingeständnis der Gemeindeverwaltung die Ankündigungen vom September 2011 nicht umsetzen zu können oder zu wollen.
Wenn es anders sein sollte:
Warum schafft es die Gemeindeverwaltung seit fast 10 Monaten nicht, den Worten Taten folgen zu lassen? Gibt es Sonderrechte für reiche Investoren? ;-)
Oder steht im Ratsprotokoll Unsinn?
Wenn Sie hier nicht antworten wollen, können Sie gerne auf anderen Wegen mit mir Kontakt aufnehmen, Herr Hoffmann.
Heinz-Gerd Kammann Bedburg-Hau
Fast seit Anbeginn bin ich Mitglied im Land-Golf-Club Schloss Moyland. Immer wieder, wenn ich eine Golfrunde auf unserem schönen Platz drehe, fällt mir auf, dass viele Spaziergänger und immer mehr Radfahrer (beide sowohl mit als auch ohne Hund) völlig entspannt und stressfrei auch ihre Runden auf diesem Gelände drehen. Da nach meiner Auffassung beide Gruppen gut miteinander harmonieren, interessieren eigentlich aufgestellte Schilder niemanden. Daher halte ich diese Diskussion für völlig unsinnig.
Denken Sie mal stressfrei darüber nach! Mit Gruß HG Kammann
Wenn die rechtswidrigen Schilder stehen bleiben können, kann ich ja auch mit Blaulicht von zu Hause zum Dienst in Kleve fahren.
Nein, Recht gilt für alle, Radfahren müssen auch am Stopschild stehen bleiben, somit müssen auch die Schilder auf dem Golfplatz entfernt werden.
Da traut sich nur niemand ran .... Feigheit regiert hier.
@ Herr Kammann
@ Walli Peters fragte:
>Wofür braucht man denn eigentlich die Schilder, wenn alle Gruppen gut harmonieren? >
Ich antworte mal stellvertretend: ;-)
Um Menschen, die die Hintergründe nicht kennen, abzuschrecken bzw. zu vertreiben. Und natürlich trifft diese Unkenntnis des Wahrheitsgehalts der Schilder auf die allermeisten Menschen zu.
Es ist doch nachvollziehbar, wenn man möglichst ungestört von Wanderern und Radfahrern das Gelände für sein Hobby nutzen möchte.
Offiziell wird man natürlich lieber von einer für- und vorsorglichen Schutzmassnahme für die Nichtgolfer sprechen... ;-)
Nebenbei:
Der ältere "Land-Golf-Club" ("an der Alten Bahn") ist vom "Golfresort" zu unterscheiden. Auch wenn da zeitweise mal "Fusionsgespräche" stattfanden... ;-)
Der Radwandertag führte nur übers "Golfresort".
Beide Golfplätze haben teilweise offenkundig bewusst irreführende Verbotsschilder aufgestellt. Und können sich bislang, wohl auch durch Mitgliedschaften führender Mitarbeiter in der Gemeindeverwaltung (?), der Gewährung dieser "Narrenfreiheit" sicher sein.
Falls ich hier Unzutreffendes äußere, ließe es sich ja durch Abbau bzw. Korrektur der unbestritten inhaltlich falschen Schilder schnell nachweisen ... ;-)
Noch zum Landgolfclub, Herr Kammann:
Im Laufe der Jahre sind mir genügend Golfer begegnet, die nicht über die Betretungsrechte der Nichtgolfer informiert waren. Da scheint der LGC zuletzt eine bessere Mitgliederinformation geleistet zu haben. Dafür ein Lob.
Und was die 9-Loch-Erweiterung (auf dem Kisters-Gelände) angeht, so ist man dort recht tolerant mit Walkern, etc. Denn hier gelten diese Betretungsrechte ja eigentlich nicht. Auch dafür meine Anerkennung.
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Mit mehr als 3700 Besuchern im fast abgelaufenen Jahr ist man im Museumsverein sehr zufrieden. Die Mitglieder um den Vorsitzenden Helmut Hartmann haben viel Zeit investiert, um die Ausstellung zu komplettieren, Gebäude und Anlage in Schuss zu halten und zu verschönern....
Weeze: RAF Museum | Nach kurzer Winterpause öffnet das Royal Air Force Museum Laarbruch auf dem Gelände des Flughafens Weeze (neben dem ehemaligen ASTRA Kino)
am Freitag, 1. Februar 2013 wieder seine Pforten
und freut sich auf zahlreiche Besucher.
Bis Ende April sind die Öffnungszeiten folgendermaßen:
Freitag, Samstag und Sonntag
jeweils 14 bis 17 Uhr
Der Eintritt kostet 2 Euro.
Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt
Auch...