Saubere Kunst am Kuhbach - Die Werke an der beliebten Fahrradroute wurden saniert und erstrahlen neu

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Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische: Die Kunstwerke am Kuhbach. (Foto: Harald Ahlburg)
Bergkamen: Bergkamen |

Die Objekte an der Kuhbach-Trasse waren in keinem guten Zustand. Flächen waren verdreckt, besprüht oder zerstört.

Mit Unterstützung der Künstler und Jugendlichen hat der Lippeverband die Kunstwerke nun wieder in Stand gebracht.
Im neuen Glanz sind die folgenden Werke entlang des renaturierten Flusses mit seinem beliebten Fahrradweg zu sehen:
Wolfgang Keraks „Stahl-Mäander“ verarbeitet die Ranturierung in seiner Skulptur durch den Einsatz von gewundenem Edelstahl, der den Verlauf des Wassers nachahmt. Die „Mäander“ aus Stahl verweisen auf die bergbaubedingten Landschaftsveränderungen. Die Stahlplastik ist eingebettet in grau-grünlichen Kalk-Sandstein. Der heimische Sandstein – bekannt als Anröchter Dolomit – steht dabei symbolisch für die unberührte Natur. Das Kunstwerk wurde gereinigt und mit einem Sockel versehen, um ein schnelles Zuwachsen zu verhindern.
Dietrich Worbs‘ „Holz-Plastiken“ erinnern an ein Römerlager in Oberaden, dessen Spuren Archäologen auch entlang der Kuhbach-Trasse fanden. Die Skulptur besteht aus einer Reihe von Baumstämmen, die als Palisaden zwei Meter hoch auf einer Länge von 14 Meter eingegraben wurden und die Lagerumwallung darstellen. Die in die Landschaft schauenden Skulpturen stehen für die römischen Legionäre, die das Treiben um ihr ehemaliges Lager beobachten. Nach 13 Jahren musste das Kunstwerk umfassend saniert werden, um Vandalismusschäden und morsche Stellen zu beseitigen und die Fundamente zu sichern.
Gisela Schmidts „Rohr-Skulptur“ sollen den Betrachter daran erinnern, dass das Schmutzwasser, welches bis 2001 oberirdisch in dem mit Beton ausgekleideten Kuhbach verlief, nun unterirdisch parallel zum Kuhbach abfließt. Die Skulptur wurde umfassend renoviert und von dem Graffiti-Künstler Gianni Foitzik zusammen mit Jugendlichen aus Bergkamen und aus der polnischen Partnerstadt Wieliczka neu gestaltet.
Peter Wiesemanns „Schachthals-Kulisse“ rührt in seiner äußeren Form nach den beim Abwasserkanalbau verwendeten Schachthälsen. Das Kunstwerk wurde gereinigt, ausgebessert und mit einer speziellen Versiegelung gegen Moosbewuchs geschützt.
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