Wasserstadt Aden steht in den Startlöchern

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von links, Beigeordneter Dr. Hans-Joachim Peters, Sebastian Wiese, Sachbearbeiter Planungsamt, Ulrike Heising, Projektbearbeiterin der DSK, Thomas Middelmann, Projektleiter Flächenentwicklung der RAG und Dieter Wahlen, Projektleiter der DSK.
Bergkamen-Heil: Haus Aden Schacht 5 (alter Luftschacht) |

Die RAG Montan Immobilien Gesellschaft beginnt im Moment mit den ersten Arbeiten zur Baureifmachung des Geländes. Dabei wird das Gelände so gestaltet und vorbereitet, dass die Stadt Bergkamen mit der eigentlichen Baureifmachung beginnen kann.

Im Moment gibt es für die ausführenden Baufirmen Heitkamp/Stricker einiges zu tun. So müssen unter anderem 720 Meter Spundwand entlang des Datteln-Hamm-Kanals auf das Geländeniveau gekürzt werden, so dass später niemand auf rostige Spundwände schauen muss, so Dr. Hans-Joachim Peters. Ein 1800 Meter langer Betriebsweg von der Heiler Kirchwegbrücke bis zur Landwehrbrücke muss auch erstellt werden. Im Bereich des Wendebeckens und des Parallelhafen muss der Datteln-Hamm-Kanal auf eine Tiefe von vier Metern ausgebaggert werden. Die dabei anfallenden 15.000 Kubikmeter Hafenschlick werden in einer extra auf dem Gelände geschaffenen speziellen Grube gelagert und getrocknet. Nach dem Trocknen und Beproben kann dieses Material, wenn es auf Schadstoffe geprüft wurde, freigegeben und für Baumaßnahmen auf dem Gelände weiterverwendet werden. Schon früh, quasi schon zu Anfang der Planungsphase, hat man das Areal der zukünftigen Wasserstadt Aden auf eine Schadstoffbelastung hin geprüft und dabei hat sich herausgestellt, so Thomas Middelmann, Projektleiter Flächenentwicklung der RAG Montan Immobilien Gesellschaft, dass dieses Gelände eines der saubersten der Zechenbrachen der RAG ist. Es habe lediglich einige wenige kleine Hot Spots gegeben, wo es eine Belastung mit Polyzyklischen Kohlenwassserstoffen gab.
Man ist mit diesem Leuchtturm-Projekt der Stadtentwicklung der Stadt Bergkamen auch voll im Zeitplan, darüber waren sich alle Verantwortlichen einig und man kann jetzt schon, ein Jahr nach dem Spatenstich sehen, was es werden soll. Bis zum Abschluss muss aber noch fast eine Millionen Kubikmeter Boden bewegt und geformt werden. Obwohl sich noch kein Tropfen Wasser im Aden See befindet gibt es schon die ersten Interessierten für Baugrundstücke und die geplanten Gastronomie- und Gewerbebetriebe. Man darf auf die weiteren Baufortschritte gespannt sein.
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