„Von Praktikant zu Praktikant“: Interview mit SPD-Bundestagsabgeordnetem Oliver Kaczmarek

Praktikanten unter sich: Oliver Kaczmarek und Conny Martyna. Foto: Volkmer (Foto: Volkmer)
Bergkamen: Albert-Schweitzer-Schule | Die Praktikantin des Stadtspiegels Kamen, Conny Martyna, konnte den Bundestagsabgeorneten Oliver Kaczmarek (SPD) treffen und ihm einige Fragen stellen. Anlass war ein Besuch des Politikers in Bergkamen. Oliver Kaczmarek hospitierte für einen Tag in der Albert-Schweitzer-Schule.

Martyna: Herr Kaczmarek, Wie war Ihr Tag als Praktikant der Albert-Schweitzer-Förderschule?

Oliver Kaczmarek: „Sehr gut,ich wurde ganz herzlich begrüßt und habe die Schule besichtigt. Ich habe einen Einblick in den Alltag eines Lehrers werfen dürfen und in den Unterricht verschiedener Klassenstufen reingeschaut. Gemeinsam mit einem Praktikumsteam habe ich Schüler und Schülerinnen in ihren Praktika besucht. Zum Schluss haben die Lehrer und ich uns dann zu einer Gesprächsrunde zusammengesetzt.“


Sie haben ja selbst Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt studiert. Wieso sind Sie nicht Lehrer geworden?

„Kaczmarek:„Damals gab es für Lehrer nicht viele freie Stellen an Schule. Und ich habe andere Berufe kennenlernen dürfen und mich dann für die Arbeit als freier Mitarbeiter im betrieblichen und außerbetrieblichen Bereich des Steinkohlenbergbaus entschieden. Heute würde ich meine Wahl vielleicht anders treffen.“


Man wusste Ende der 90er Jahre, dass es den Steinkohleabbau nicht mehr lange geben wird. Deshalb wollte ich Sie fragen, ob Sie glauben, dass es im heutigen Zeitalter des Internets die Zeitung in Papier irgendwann nicht mehr geben wird? Und ich mich falsch entschieden habe, ein Praktikum bei der Zeitung zu machen?

„Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke, dass es die Zeitung immer geben wird, denn die meisten Leute, vor allem die ältere Generation, ist damit aufgewachsen und es gehört zur Nutzungsgewohnheit. Ich habe selber einige Zeitungen abonniert und könnte mir nicht vorstellen morgens die Nachrichten auf meinem IPad zu lesen, denn das wäre nicht dasselbe Gefühl.“


Als gebürtiger Kamener, würden Sie nicht gerne Bürgermeister von Kamen werden?

(Kaczmarek lacht) „Der Herr Hupe macht das ganz gut . Ich kenne ihn auch persönlich und er macht einen guten Job als Bürgermeister. Es ist schon okay, so wie es ist.“
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Jürgen Thoms aus Unna am 19.10.2011 um 15:47 Uhr  
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Kornelia Martyna aus Kamen am 21.10.2011 um 14:07 Uhr  
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