Arno Hartmann zum Kirchenmusikdirektor ernannt

Anzeige
Hohe Auszeichnung: KreiskantorArno Hartmannn ist zum Kirchenmusikdirektor ernannt worden.

Landeskirche würdigt Verdienste um die Kirchenmusik

Hohe Auszeichnung für Arno Hartmannn: Der Kreiskantor ist jetzt von der Evangelischen Kirche von Westfalen für seine Verdienste um die Kirchenmusik zum Kirchenmusikdirektor ernannt worden. Superintendent Peter Scheffler überreichte Hartmann die Ernennungsurkunde und dankte ihm ausdrücklich für seine bisherige erfolgreiche Tätigkeit an der Stadtkantorei.

Arno Hartmann ist seit 2003 Leiter der Stadtkantorei Bochum im Evangelischen Kirchenkreis. Gleichzeitig ist er künstlerischer Leiter der Bochumer Orgeltage und der Bochumer Bachtage.

Geboren wurde Hartmann 1964 in Duisburg. Nach dem Abitur studierte er an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien Orgel, Kirchenmusik und Orchesterdirigieren. Meisterkurse bei Andrew Parrott (Historische Aufführungspraxis) sowie bei Zubin Mehta und Vaclav Neumann haben seine künstlerische Ausbildung nachhaltig geprägt.

Konzerteinladungen führten den Bochumer Kantor zu Festivals in ganz Europa, in die USA, Südafrika und zuletzt nach Russland, wo er in der ausverkauften Philharmonie von St. Petersburg spielte. Eine enge Verbundenheit mit den Wiener Symphonikern führte zu Engagements als Organist in verschiedenen Konzerten mit Dirigenten wie George Prêtre, Bruno Weil, Roger Norrington und David Zinman. 2001 debütierte Hartmann in den USA, wo er u.a. das Bach-Festival in New York eröffnete.

Als Dirigent arbeitete Hartmann in zahlreichen Konzerten sowie für Rundfunk- und TV- Aufnahmen in Österreich, Italien und Frankreich. Hinzu kamen mehrere CD-Produktionen, u .a. mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment (Sony-Classical), dem Concilium Musicum Wien (Ars Mundi) und den Bochumer Symphonikern (Ambiente).

Seit 2003 leitet Arno Hartmann die Stadtkantorei Bochum und ist den Bochumer Symphonikern als Gastdirigent in Symphonie-Konzerten und Chor-Orchesterkonzerten eng verbunden. Neben den bekannten Werken des Oratorien-Repertoires von Bach, Mozart, Mendelssohn, Brahms und Verdi hat er in den vergangenen Jahren einen Schwerpunkt auf die Musik des frühen 20.Jahrhunderts (Poulenc, Martin, Bernstein, Schoenberg und Pärt) sowie Orchesterwerke der französischen Konzertliteratur gelegt.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.