Brauchen wir eine Religion oder einen Glauben?

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Ist das nicht eher ein Placebo Effekt?

Religionen und ihre Oberhäupter haben macht-beflissen von jeher die Verzweiflung von Menschen ausgenutzt.
Durch einen persönlichen Gott, wenn man sich vermeintlich im Besitz der allein selig machenden Wahrheit trotz unseres kleinen Spektrums des menschlichen Geistes wähnt, wird die Gedankenwelt noch enger und kleiner, beschränkt und eingeschränkt, zumal die Geschichten und Lehrsätze unflexibel und statisch seit Jahrhunderten gleich geblieben sind.
Theologen versuchen, sie neu und zeitgemäß zu deuten, können aber nicht umhin, die Ur-Botschaft zu übernehmen.
Der privilegierte Zugang zu einer als allgemein gültig angenommenen Wahrheit grenzt an Größenwahn. Glauben wir etwa hochmütig, Gott inkarniert sich in einer „Affenart“ auf der Erde?
Der Kosmos dreht sich nicht um uns!
Im Christentum macht Jesus eigentlich ohne Teufel und Hölle keinen Sinn und wir müssen uns von lebensfeindlichen Konzepten wie „Schuld“ und „Opfer“ befreien.
Einen Sinn kann die Vorstellung vom Zusammenhang und der Verbundenheit allen Seins geben, der Energie und Materie bis hin zum Kosmos und Mikrokosmos, der lebenden Wesen, woraus sich Mitleid und Mitfreude als natürlicher Wesenszug des menschlichen Einfühlungsvermögen oftmals gestaltet.
Bei solchem Denken werden wir einerseits frei, die Größe und Großartigkeit der Welt zu erfahren, gleichzeitig kann uns eine gewisse Demut und ein Eingeständnis unseres Nicht-Wissens erfassen, so dass wir wie Kinder staunend vor der Unbegreiflichkeit stehen.
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2 Kommentare
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Paul Roland Vettermann aus Oberhausen | 29.08.2016 | 21:42  
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Ingrid Dressel aus Bochum | 29.08.2016 | 23:36  
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