"Däumelinchen" im Theater Unten des Schauspielhauses

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Manuel Loos, Michael Habelitz (Mitte) und Lea Kallmeier bilden ein lustiges Trio. (Foto: Küster)
„Däumelinchen“ gehört zu den populärsten Kunstmärchen Hans Christian Andersens. Auf der Bühne im Theater Unten agiert eine reichlich skurrile Schauspieltruppe, die sich auf die Erzählungen des großen Dänen spezialisiert hat. So entsteht eine unterhaltsame Rahmenhandlung.
Die Schauspieler Michael Habelitz, Lea Kallmeier und Manuel Loos gestalten diesen Rahmen mit ihrer Spielfreude. Däumelinchens Geschichte gerät dabei manchmal etwas ins Hintertreffen.
Das herzensgute Däumelinchen ist nicht größer als ein Daumen. Auf einer abenteuerlichen Reise trifft das kleine Wesen allerlei seltsame Gestalten.
Däumelinchen begegnet ihren Mitgeschöpfen mit Hilfsbereitschaft und Respekt. Durch ihre ausgeprägte Individualität fühlt sie sich oft auch einsam und sucht nach anderen, die ihr ähnlich sind. Dabei geht es letztlich um die Kraft des Guten.
Das zauberhafte Ende der Geschichte schlägt den Bogen zum Märchendichter Hans Christian Andersen. Besser gesagt: Die Theatertruppe auf der Bühne schlägt den Bogen.
Die dreiköpfige Gruppe gestaltet das Ganze mit amüsanten Liedern, Slapstick und viel Situationskomik. Die Schauspieler sind hervorragend aufgelegt.
Auch auf klingelnde Handys und Zwischenrufe aus dem Publikum reagieren sie spontan. So ist die einstündige Aufführung kurzweilig.
Eine kleine Zuschauerin rief nach der Premiere spontan aus: „Das war schön!“ – Dieses „Däumelinchen“ macht aber auch Erwachsenen Spaß. An die Kraft des Guten wollen schließlich auch die gern glauben.
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