Das bunte Bild der Religionen

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In Hattingen ist ein hinduistischer Tempel in einer alten Werkshalle zu finden. Foto. Kraemer (Foto: Foto: Brigitte Kraemer)
Bochum: Zeche Hannover |

Fotos von Brigitte Kraemer auf Zeche Hannover



Buddhisten in Bochum, Hindus in Hamm, Orthodoxe in Oberhausen: Das Ruhrgebiet ist eine Region der religiösen Vielfalt. Tiefe Einblicke in das bunte Bild der Religionen gibt die Ausstellung „Im Guten Glauben. Religiöse Vielfalt im Ruhrgebiet“ mit Fotografien der Herner Fotografin Brigitte Kraemer, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vom 19. April bis zum 30. Juni in seinem Industriemuseum Zeche Hannover an der Günnigfelder Straße 251 zeigt.
Brigitte Kraemer hat sich auf die Spuren der Religionen und Konfessionen im Ruhrgebiet begeben und mit ihrer Kamera die Glaubenswelten zwischen Fest, Gebet und Alltag der Gemeinden festgehalten. „Im Mittelpunkt stehen die Menschen und die Orte der Frömmigkeit“, so LWL-Museumsleiter Dietmar Osses. Neben lang etablierten Religionen und alten Traditionen der beiden großen christlichen Kirchen treten heute viele neu gewonnenen Riten. Das stille Gebet, fern ab der Öffentlichkeit, bleibt den Blicken Außenstehender im Alltag aber meist verborgen. Die Bilder der Herner Fotografin geben Einblicke in neue Glaubensräume und vergessen geglaubte Traditionen, zeigen rauschende Feste und stille Gebete, repräsentative Prozessionen und innere Einkehr. Geöffnet ist das Industriemuseum mittwochs bis samstags von 14 bis 18 Uhr sowie sonn- und feiertags von 11 bis 18 Uhr.
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