Der Stadtspiegel sticht in See - Theaterstück im Haus Spitz mit der Essener Volksbühne zugunsten der Bochumer Ferienpaten

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Das Ensemble von „MS Inge Ahoi“ lädt am 26. Juni im Haus Spitz zu einem unterhaltsamen Abend ein: hinten v.l.) Maike Wich, Katja Jeziorny, Kathrin Genzel, (vorne v.l.) Geli Stückradt, Klaus Kuli. (Foto: Essener Volksbühne)
 
So ganz harmonisch geht es auf der Kreuzfahrt nicht zu. In dieser Szene hat der Kapitän (Klaus Kuli) seine liebe Not mit der Matrosin (Kathrin Genzel). (Foto: EVB)

Was passiert, wenn Menschen, die sich auf einem Kreuzfahrtschiff Richtung Istanbul wähnen, plötzlich in Duisburg-Marxloh landen? Und was hat das mit Bochum und dem Stadtspiegel zu tun? Ganz einfach: Wir halten für unsere Leser im 35. Jahr unseres Bestehens ein kleines Geburtstagsschmankerl bereit und nehmen Sie mit auf eine Reise ans Schwarze Meer – zumindest auf der Theaterbühne, auf der am Freitag, 26. Juni, um 20 Uhr im Haus Spitz die Essener Volksbühne das Stück „MS Inge Ahoi“ präsentiert.

Die Idee: Lachen und feiern Sie mit uns und sorgen mit einem vergnüglichen Abend über eine nicht ganz perfekte, aber dafür sehr unterhaltsame Reise mit dafür, dass Kinder, die es sich eigentlich nicht leisten können, in den Genuss eines Urlaubs kommen. Denn mit dem Erlös aus den Eintrittsgeldern wird der Stadtspiegel das Projekt „Bochumer Ferienpaten“ unterstützen. „Für eine Kreuzfahrt wird das zwar nicht ausreichen, aber wir können mithelfen, dass einige Kinder unserer Stadt unbeschwerte Ferien erleben“, so Stadtspiegel-Objektleiterin Marina Schwarzkopf.

Reise mit Hindernissen


Wenn der Ruhri auf Reisen geht, dann gibt es etwas zu erleben, egal wohin die Reise geht. Das könnte das Motto für die Komödie „MS Inge Ahoi“ sein, die neue Inszenierung der Essener Volksbühne.
Menschen aus dem Ruhrgebiet wollen mit einem Kreuzfahrtschiff nach Istanbul. Schon die unterschiedlichen Charaktere der (meist weiblichen) Reisenden bringen den Kapitän reichlich ins Schwitzen, zudem muss er wegen Personalmangel auch noch diverse Aufgaben an Bord übernehmen. Zum Glück taucht wenigstens noch seine Hygiene-Managerin Gerti Schmoller auf. Sie weiß beim Reinemachen so einiges aus dem Nähkästchen zu erzählen.
Auch Waltraut Moloch nimmt kein Blatt vor dem Mund – zum Entsetzen von Irene Dünnbier, die ein anrüchiges Problem hat und das lieber für sich behalten würde. Angela Schmalohr ist eigentlich im Urlaub, doch als wahnsinnig wichtige Politikerin erreichen sie natürlich auch unterwegs ständig dringende Anrufe.
Die junge Mutter Nadine hält ebenfalls Kontakt an die „heimatliche Front“. Ihre „extrem unterintelligenten“ Bemerkungen bringen Mitreisende wie Publikum immer wieder aus der Fassung.
Eine echte Schau ist Hannelore von Büllich. Die Operndiva inszeniert zur Not ihr eigenes Drama – auch wenn ihre männlichen Hauptdarsteller nicht immer freiwillig mitmachen.
Diese bunte Urlaubs-Idylle an Bord droht zerstört zu werden, als das Schiffsnavi ausfällt. Zu spät bemerkt der Kapitän, dass das Ersatzgerät sie zur Straße „Schwarzes Meer“ in Essen statt ans Schwarze Meer bei Istanbul lenkt und das Schiff auf den Baldeneysee zusteuert. Also geht man kurzerhand in Duisburg vor Anker, und der Kapitän verkauft den Passagieren den türkisch geprägten Stadtteil Marxloh als Istanbul.

Wortwitz und Doppeldeutigkeit


Die vernagelten Touristen sind zum Glück so sehr mit sich selbst und miteinander beschäftigt, dass sie die Anpreisungen des Kapitäns anstandslos schlucken. Doch dann ist Hannelore von Büllich verschwunden. Entführung? Mord? Der Kapitän läuft zu Hochform auf. Er muss den Fall aufklären, bevor sein Lügenkartenhaus zusammenfällt.
Michael Klops hat ein brüllend komisches Spiel mit Vorurteilen und Klischees, Wortwitz und Doppeldeutigkeiten auf die Bühne gebracht. Angelika Stückradt, Maike Wich, Katja Jeziorny, Kathrin Genzel und Klaus Kuli wechseln in Windeseile die Rollen – und sorgen immer wieder für Lachsalven. Der langjährige Erfolgsregisseur der Essener Volksbühne legt auch in seinem zweiten eigenen Stück die Schwächen der Mitmenschen gnadenlos bloß und trifft immer wieder ins Schwarze.

Vorverkauf

Karten für die Komödie gibt es zum Preis von 12 Euro an folgenden Vorverkaufsstellen:
Stadtspiegel Bochum, Bongardstr.25-27,
Tel.: 0234-96498-15
Stadtspiegel Wattenscheid, Brauhof 12,
Tel.: 02327 / 9111- 40
Haus Spitz, Kemnader Straße138,
Tel.: 0234 / 79 16 27
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