Eher Baustelle als Flaniermeile - Ausstellung zeigt die Bochumer Kortumstraße als Seele der Innenstadt

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Die Drehscheibe ersetzte 1984 das Hansa-Haus, welches 1908 errichtet und 1981 abgerissen wurde. Reliefs und Skulpturen, die beim Abriss geborgen worden waren, sind noch heute im Untergeschoss zu sehen. (Foto: Stadt Bochum, Referat für Kommunikation)

Derzeit zeigt sich die Kortumstraße in ihrem Abschnitt vom Boulevard zu Brückstraße dem Besucher eher als geschäftige Baustelle denn als Flaniermeile. Grund genug für das Baustellenmarketing des Einzelhandels und der Bochum Marketing GmbH, neben der „Erdmännchen-Aktion“ mit einer besonderen Ausstellung das Augenmerk der Passanten auf diesen Teil der City zu lenken.

Seit 1884 nutzen Bochumer und Gäste der Stadt flanierenden, schlendernden oder eiligen Schrittes die historische und kommerzielle „Seele“ der Bochumer City.
Das, was die Stadt heute als den achten Bauabschnitt bezeichnet, der ja in 2016 und 2017 zwischen Boulevard (Bongardstraße) und Brückstraße erneuert wird,  war bis 1929 die ursprüngliche Länge unserer heutigen „Renne“.  

Ausstellung soll Innenstadtbesucher mit einstigen Bochum vertraut machen

Zwar hat sich das Gesicht der Kortumstraße, gerade durch die städtebaulichen Veränderungen der Nachkriegszeit und die nachfolgende neue architektonische Generation, erheblich gewandelt, allein die beeindruckende Geschichte bleibt.
Deshalb wird noch bis zum 13. August im City-Point und in der Drehscheibe sowie in den Schaufenstern vieler anderer Geschäfte rund um die Baustelle eine Ausstellung zu sehen sein, die Innenstadtbesucher mit dem einstigen Bochum vertraut machen will. Dazu hat Bochum Marketing mit großer Unterstützung durch das städtische Presse- und Informationsamt sowie die Kortum-Gesellschaft Bochum e.V. historische Bildmaterialien zusammengetragen.

Damalige Motive für jedermann

Diese zeigen Motive vom damaligen Verkehr mit Pferdefuhrwerken der Stadt und Straßenbahn über einen Blick ins Kaffeehaus Corso mit „Wiener Charme“ bis hin zum Wiederaufbau des Gebäudes der Firma Schreibwaren und Büromaterial Loewe nach dem Zweiten Weltkrieg. Eine große Bandbreite also.
Da das Aussehen der heutigen Gebäude nicht unbedingt auf den ersten Blick die Position der Motive in der Ausstellung vermittelt, wurden für die einzelnen Exponate erläuternde Kurztexte beigefügt, die die Kortum-Gesellschaft erarbeitet hat. Das erleichtert die Orientierung.
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