Frère gewinnt 1. Bochumer Singer-/Songwriter-Contest

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Frère gewinnt 1. Bochumer Singer-/Songwriter-Contest
 
Maik Goth: kraftvolle und leise Töne zwischen Blues, Rock und Shanty
Bochum: Bürgerzentrum Amtshaus Harpen |

Am letzten Freitag wurde im Amtshaus Harpen das Finale des 1. Bochumer Singer-/Songwriter-Contests ausgetragen. Ein spannender Abend mit mitreißenden musikalischen Beiträgen auf hohem Niveau. Keine Frage, die zehn Finalisten haben es der Jury wahrlich nicht leicht gemacht.

Professionelles Level

Bereits der erste Auftritt von Maik Goth zeigte, auf welchem Level sich die Kontrahenten bewegten. Hier waren vom ersten Gitarrenakkord, vom ersten Ton an Power und Souveränität gegeben. Wer sich also auf einen Nachwuchswettbewerb unerfahrener Musiker gefasst gemacht hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Auch die jüngeren Teilnehmer zeigten, dass sie den bühnenerprobten Profis durchaus Paroli bieten konnten.

Schnelldurchlauf

Die Beiträge konnten unterschiedlicher nicht sein. Maik Goth: kraftvolle und leise Töne zwischen Blues, Rock und Shanty. Johanna Rau: gefühlvoll und 'balladig' an Klavier und Gitarre. Das Duo 'reiten, schwimmen lesen': wortwitzig, intelligent, humorvoll, temporeich. Die beiden 'Carving Tales': romantisch, leicht, filigrane Gitarre im Spiel mit Loopstation und einer wunderbar warmen Stimme. Nadine Blida: klar, gradlinig, melodiös, klangvoll. Sarah Lahn: mit ihren 15 Jahren zweifellos eine der stärksten Stimmen des Abends. Jo Maximilian: deutschsprachige Lieder im Indie/Pop/Liedermacher-Mix, souverän und überzeugend. Duo Nummer drei 'Little G. and the Weezy May': Lagerfeuerromantik mit kleinem Handicap – die eigentliche Gesangspartnerin von Komponist und Gitarrist Guido Wiegmann war krankheitsbedingt ausgefallen, die spontan eingesprungene Sängerin mit den Songs weniger gut vertraut. Claudia Rudek: enorme Bühnenpräsenz, stimmig, 'folkig', stark.

And the winner ist: Frère

Einer wurde bei diesem 'Countdown' bewusst ausgelassen: Frère, Startnummer vier und letztendlich Platz Nummer eins. Eigenwillig, ganz in sich, ganz mit sich, mit seiner Gitarre und mit seiner Musik konnte der Bochumer das Publikum und die Juroren begeistern. „Dieser Abend war für uns eine absolute Herausforderung“, berichtet ein Jurymitglied. „So viele völlig andersartige Beiträge hinsichtlich Musikstil, Arrangement, Stimme, Text, Performance und Kreativität derart anspruchsvollen Formats – hier eine Entscheidung zu fällen ist uns wirklich sehr schwer gefallen. Im Endeffekt war es wohl die musikalische und persönliche Intensität, die den – übrigens durchaus eindeutigen – Ausschlag gab. Frère hat uns alle gleichermaßen in den Bann gezogen.“

Zugabe

Sein Gewinn: ein Auftritt beim Bochumer Musiksommer. Doch alles in allem gab es viele Gewinner: Sämtliche Teilnehmer erhalten die Möglichkeit eines Auftritts im Rahmen des 'Fiege Kino Open Air 2015'. Und auch Veranstalter und Gäste strahlten. „Das war ein wundervoller Abend, tolle Musik, tolle Musiker! Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei!“, so einer der rund 150 Besucher. Initiator Guntmar Feuerstein, Vorstandsmitglied des ausrichtenden Vereins 'Bürgerzentrum Amtshaus Harpen e.V.' und nebenbei bemerkt als Tontechniker zig Stunden vom ersten Soundcheck an bis zum abschließenden Zugabesong im Einsatz, freute sich ebenfalls über die gelungene Veranstaltung. „Wir haben noch so einiges geplant, um das Amtshaus Harpen als Bürgerzentrum und Veranstaltungsort weiterhin zu etablieren. Der Singer-/Songwriter-Contest hat aber unbedingt Fall eine Zugabe verdient.“
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