Gründerstammtisch der Privatbrauerei Moritz Fiege: Vereine feiern in vollem Ornat

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Riesige Pfauenfedern und glitzernde Prunkuniformen: Vertreter aus 49 Ruhrgebietsvereinen trafen sich zum traditionsreichen Gründerstammtisch in der Privatbrauerei Moritz Fiege in Bochum. Ganz rechts Gastgeber Jürgen Fiege. (Foto: Stefan Kuhn/PMF)

Bochum. Was für ein buntes Bild: Die „Roten Funken“ treffen die „Blauen Jungs“, der Hamster- den Gänsereiter-Club und die Sportschützen die Kolping-Spielschar. Riesige Pfauenfedern, dezente Krönchen sowie Kappen und Schiffchen besaßen die Lufthoheit beim „Gründerstammtisch“ der Privatbrauerei Moritz Fiege. Seit Mitte der 1990er Jahre lädt die Ruhrgebietsbrauerei einmal im Jahr Vertreter von Traditionsvereinen aus dem Revier ein, denn: „Sie sind ein Zeugnis für Brauchtumspflege und Geschichtsbewusstsein in der Region, das auch wir hier in der Brauerei fördern“, so Geschäftsführer Jürgen Fiege in seiner Begrüßung.

Weit über 200 Narren, Schützenbrüder und -schwestern oder Spielleute aus 49 Vereinen in Bochum, Wattenscheid, Herne, Wanne-Eickel, Witten, Recklinghausen und Castrop-Rauxel waren am 11. Februar dem Ruf der Brauerei gefolgt. In der eigens für den Traditionsabend freigeräumten Bierlagerhalle auf dem Brauergelände hob Jürgen Fiege die Energie hervor, die „sie alle aufwenden, um so tatkräftig und ehrenamtlich für ihren Verein zu arbeiten. Dieser Abend ist ein kleiner Dank für dieses enorme Engagement“, so der Brauereiinhaber.
Nach dem Fassanstich des „Moritz Fiege Gründer“ durch Braumeister Marc Zinkler ließen es sich die Vereinsvertreter, die in vollem Ornat erschienen waren, nicht nur am Buffet des „Haus Kemnade“ schmecken, sondern knüpften neue Kontakte oder pflegten die alten. Wie sehr der größte Stammtisch im Ruhrgebiet geschätzt wird, drückte Hans-Georg Wickel stellvertretend für alle Vereinsvertreter aus: „Das hier ist einmalig im Revier. Wir freuen uns jedes Jahr riesig auf den Gründerstammtisch“, so der Vorsitzende der Karnevalsgesellschaft „Rote Funken“ aus Recklinghausen. Auch das Bochumer Dreigestirn nahm Platz am Stammtisch. Allerdings erst, nachdem Prinz Heinz I., Jungfrau Thomasina I. und Bauer Ewald I. dem Gastgeber Jürgen Fiege den Sessionsorden 2013/2014 „Hier spielt die Musik" verliehen hatten.
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