"Helges Leben" mit Patienten und Mitarbeitern der Psychiatrie im Theater Unten

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Helge (Carsten Leninger) wirkt recht fröhlich. Im Hintergrund lauern aber schon wieder seine Ängste. (Foto: Schauspielhaus)
Die Theaterpädagogin Sandra Anklam, bis 2011 als Regisseurin am Jungen Schauspielhaus tätig, inszeniert an verschiedenen Psychiatrien an der Schnittstelle von Kunst und Therapie. Die Ergebnisse sind u.a. am Schauspielhaus und bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen zu sehen gewesen. Im Bochumer Theater Unten ist nun erneut die Frucht eines solchen Projekts zu sehen: „Helges Leben“ von Sybille Berg. Patienten und Mitarbeiter des LWL Universitätsklinikums stehen hier gemeinsam auf der Bühne und setzen sich mit der literarischen Vorlage auseinander.
Und die hat es in sich: Die Menschheit ist vom Erdboden getilgt und die Tiere haben das Regiment übernommen. Gott arrangiert für die neuen Herrscher Unterhaltungssendungen über das Leben der ausgestorbenen Menschen. Zu sehen ist Helge in der Auseinandersetzung mit seinen Ängsten, die eine Menge aufbieten, um ihn in ihren Klauen zu halten. Die tierischen Zuschauer schwanken zwischen Entsetzen und Amüsement.
Mit ausgefallenen Bewegungschoreographien und viel Situationskomik rücken die Akteure Helges psychischen Störungen zu Leibe.

Termine
 Am Mittwoch, 2. März, ist „Helges Leben“ um 18 Uhr wieder im Theater Unten des Schauspielhauses, Königsallee 15, zu sehen.
 Eine weitere Vorstellung gibt es am Sonntag, 6. März, um 19 Uhr.
 Auch am Donnerstag, 10. März, besteht um 18 Uhr die Gelegenheit, das Stück zu sehen. Ein weiterer Termin: Freitag, 11. März, 18 Uhr.
 Die Theaterkasse ist unter Tel.: 33 33 55 55 zu erreichen.
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