Hexen und Hausfrauen - ist die Emanzipation gelungen?

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Mit Worten hab ich die Dame verletzt,
doch wenn Worte bei Frauen nichts aussagen sollen
und sie mit dem Wünschen, nicht mit dem Wollen
zufriedener ist in der Höflichkeitsform
entsprechend der üblich Betragensnorm,
scheinen manch Worte wie böse gehetzt
und werden dann leider nicht freundlich vernetzt.

Der Opportunismus wird weiblich verbreitet,
ich bin da kein gutes Testexemplar
und nicht gerade sonderlich abschaltbar
kein lieblich empfindliches Anstandsgemüt,
doch ist es heute in etwa verfrüht,
dass scharfes Denken uns Frauen begleitet,
uns fit macht und geistig auch weiterleitet?

Nehmt den Humor, die Satire, den Spott!
Der Spaß erschafft einen Sprüche-Bekenner,
doch leider, trotz Frauen, sind dies oft nur Männer,
die Damenwelt schwimmt eitel im Einheitsbrei
und „weiblich verbindend“ ist oft Schauspielerei.
Unsere Hexen von einst schickte man aufs Schafott,
so waren sie weg vor dem kirchlichen Gott.

Im Ernst, wenn ich sinnend manch Frauen betrachte,
kann ich sie leider nicht deutlich vernehmen,
ich sehe ein Kleid - und ein gutes Benehmen…
Da ging ich ins Wirtshaus an einen Tresen,
neben mir befand sich entschlossen mein Besen,
„Trink einen mit“ sagte einer und lachte
und zeitweilig entschwand das gut Eingemachte.
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