Horse d'oeuvres zu FINGHAL DUNKLESIDE BAND 1

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Wenn Mensch und Tier sich begegnen, ereignen sich wahrlich spannende Dinge

Prolog

Mal angenommen, Sie sind tapfer genug, und weiter noch, Sie wagen sich in das Paris des neunzehnten Jahrhunderts. Dann, und nur dann, kommen Sie ganz nahe heran und hören Sie, was ich zu erzählen habe.

Ich bin der letzte männliche Nachkomme aus dem Hause Rattus feliceus. Schon meine Urahnen trugen dieses Gen in sich, welches uns auf eigentümliche Weise dazu brachte, wie ein Mensch zu agieren.
Wir stapften in Schuhen durch die Welt und trugen Kleidung, wie Sie auch. Nur mit der Bildung, ja, das war so eine Sache.
Ein Rattengetier in Hosen, so rief man mir nach.
Doch im Laufe der Jahre, die ich in Paris verbrachte, gewöhnten sich die Menschen an mich. Sie betrachteten mich als ihresgleichen, obschon der eine oder andere die Nase rümpfte oder die Augen aufriss. Doch da ich groß genug geraten war, ging das Thema schnell vom Tisch.
So sagt man doch, nicht wahr?
Und nun lauschen Sie meiner Geschichte und bewahren Sie das Geheimnis, welches Sie fortan mit mir teilen werden.

Gestatten, mein Name lautet Finghal Dunkleside.





Hotel d’Alsace in der Rue des Beaux-Arts

Einsamkeit

Es trug sich am Ende des neunzehnten Jahrhunderts zu.
Ich erinnere mich genau, es war ein finsterer, nebelumschlungener Tag in Paris. Die Laternen in den Straßen waren erloschen und zwischen den Häuserfassaden konnte ich jenes Hotel ausmachen, welches mein Ziel sein sollte. Ich befand mich auf den letzten Metern, warf noch einen Blick in die leere Gasse, dann stieg ich durch die Hintertür und kletterte die Stufen empor.
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