Jugendclub des Schauspielhauses gibt mit "Krieg" wichtige Denkanstöße

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Beim Militär steht man in Reih und Glied. (Foto: Kirch)

„Zu Risiken und Nebenwirkungen konsultieren Sie die Menschenrechte und fragen Sie Angela und Ursula“, warnen die Akteure im Tanztheaterstück „Krieg“, das im Rahmen des Jugendclubs unter Leitung von Emel Aydogdu und Carina Langanki im Theater Unten des Schauspielhauses auf die Bühne kommt. Und die Warnung ist bitter nötig.

Schließlich gibt es jede Menge Krisenherde auf der Welt – da man da schon einmal den Überblick verlieren kann, wird eine Karte an die Wand projiziert, auf der die Länder gekennzeichnet sind, in denen derzeit Krieg herrscht. Eindringlich führen die Mitspieler – 17 an der Zahl – vor Augen, dass der Rüstungsexporteur Deutschland von dieser Situation profitiert. Daran ändert auch das Leitbild der Bundeswehr, welches den Staatsbürger in Uniform proklamiert, nichts.
Umgesetzt wird das mit expressiven Tanz- und Bewegungschoreographien, die die Jugendlichen hervorragend umsetzen. Im Hintergrund sind Schwarz-Weiß-Bilder zu sehen, die die Aussagen visuell unterstützen. - Die Szenenfolge, die in „Krieg“ präsentiert wird, kann niemand so schnell vergessen.

Termine
- Die Szenenfolge „Club 4: Krieg“ ist am Mittwoch, 3. Mai, um 19 Uhr wieder im Theater Unten des Schauspielhauses, Königsallee 15, zu sehen.
- Auch am Freitag, 5. Mai, gibt es Gelegenheit, eine Aufführung zu besuchen – dann bereits um 18 Uhr.
- Am Samstag, 6. Mai, ist das Stück um 18 Uhr zu erleben.
- Die letzte Aufführung folgt am Mittwoch, 10. Mai, um 19 Uhr.
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