Krimiautor Erik Wikki liest im Bochumer Planetarium

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Geboren wurde Erik Wikki zwar in Recklinghausen, als Lebensmittelpunkt und Schauplatz seines Krimidebüts hat er allerdings das Emsland gewählt.
„Papenburger Puppenspieler“ heißt das Werk. Klingt beschaulich, aber das täuscht. Vorbilder scheinen eher skandinavische Krimiautoren wie Henning Mankell und Stieg Larsson gewesen zu sein.
Entsprechend grausig sind die Mordmethoden. Die Leichen werden dann auch noch auf äußerst makabre Weise arrangiert.
Der für Regionalkrimis typische Humor will dazu nicht so recht passen. Dasselbe gilt für den launigen Vortrag.
Erik Wikki versteht sich ausdrücklich auch als Vortragskünstler. Warum, wird bei seiner gut besuchten Lesung im Planetarium deutlich.
Er gibt jeder Romanfigur eine eigene Stimme, erzählt Anekdoten und gibt Einblick in seine Schriftsteller-Werkstatt. Von Letzterem hätte man sich mehr gewünscht.
Der Sternenhimmel unter der Kuppel des Planetariums bringt gerade die schaurigen Passagen gut zur Geltung.
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