Salonfestival: kleine Konzerte an besonderen Orten - das Programm

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Virtuos und anspruchsvoll ist die Klezmermusik des furiosen Trios, das am 6. November in einem Querenburger Privathaus zu sehen und zu hören sein wird. (Foto: Veranstalter)
 
Heimspiel für Karsten Riedel: Bochums Ausnahmemusiker gastiert mit seiner Band im Techniklager hinter dem Riff. (Foto: Veranstalter)
 
Natalia Doco will am 28. Oktober im Riccio Bochum verzaubern. (Foto: Veranstalter)
 
DuckTapeTicket spielen am 28. Oktober im Atelierhaus der Gruppe Elf Bochum.  (Foto: Veranstalter)

Vom 26. Oktober bis 6. November als Gast in Bochum andernorts zu Hause sein und dabei auf kulturbegeisterte Gastgeber treffen. Das Salonfestival Bochum besticht auch in diesem Jahr wieder mit besonderen Konzerten an besonderen Orten und öffnet Türen, die ansonsten eher verschlossen bleiben. Hier das Programm:

26. Oktober - 20.00 Uhr
BUKAHARA, GLS Bank,
(Ausverkauft)


27. Oktober – 19.30 Uhr
Susanne Würmell und Simon Gutfleisch
Golfhotel Lottental,
Grimbergstraße 52a

Kristallglasharfe und Gitarre. Hier kommt etwas wirklich Außergewöhnliches: Susanne Würmell und ihre Kristallglasharfe. Ein ganz besonderes Instrument, bestehend aus 43 speziell geschliffenen (und kostbaren) Kristallgläsern, die einen ganz eigenen Klang erzeugen. Klar, exakt und doch sphärisch, sehr eindringlich und nur schwer mit einem anderen Instrument zu vergleichen. Begleitet von Gitarrist Simon Gutfleisch geht Susanne Würmell auf eine musikalische Reise durch die Jahrhunderte.

28. Oktober – 20.00 Uhr
Duck Tape Ticket
Gruppe Elf, Velsstraße 19

Diese drei Musiker haben schon den Futuresound-Wettbewerb der Leverkusener Jazztage gewonnen und wer sie hört, weiß auch warum. Jazz, mit einem Schuss von diesem und jenem, von drei Streichern, die ganz unverbraucht und mit hoher Improvisationskunst wunderbare Klangwege gehen. Jazz der Zukunft! Aber sehr gut zu hören. Mit einem Schuss von Pop, Folklore, Rock. Sehr spannende Band! „Mutigste und ungewöhnlichste Besetzung der vergangenen Jahre“, hieß es im Futuresound-Wettbewerb. DuckTapeTicket sucht sich aus den verschiedensten musikalischen Winkeln seine Lieblingselemente zusammen, ohne sich von sti-listischen Grenzen abschrecken zu lassen. Ein Groove, der in die Beine geht, eine Melodie, die direkt ins Innere dringt – DuckTapeTicket verbindet scheinbar Gegensätzliches, ordnet neu, taucht ein in die Essenz der Musik und bildet somit seinen unverkennbaren eigenen Sound.

28. Oktober – 20.00 Uhr
Heidi Marie Vestrheim (Trio)
Reklame Wilden,
Castroper Straße 200

Heidi Marie ist Singer/Songwriterin mit einem Hang in Richtung Folk, ist aber auch dem Pop nicht verschlossen. Ihre unverwechselbare, sehr klare und warme Stimme hört man hier schon bei WDR 5 oder Funkhaus Eu-ropa. Die Norwegerin ist eine absolute Live-Musikerin mit unglaublichem Charisma und einem guten Händchen für Songwriting. Viele ihrer Stücke kann man gleich mitsummen und nimmt sie als Ohrwurm mit nach Hause. Begleitet wird sie neben Robert Post von Roy Ole Fore-land, der sie bei ihrem neuen, vierten Solo-Album einfühlsam unterstützt hat. Drei Musiker, die so dermaßen charmant miteinander und mit dem Publikum umgehen, dass Konzerte mit Heidi Marie Vestrheim immer etwas extrem Persönliches haben.

28. Oktober – 20.00 Uhr
Natalia Doco
Riccio, Hellweg 21-23

Natalia Doco ist eine SingerSongwriterin mit unglaublicher Musikalität und argentinischem Charme. Natalia Doco hat Paris verzaubert und sie wird auch Bochum verzaubern. Mit ihren eigenen Songs in italienischer, spanischer und französischer Sprache, ihrer klaren und schönen Stimme und ihrem direkten Charme. Die junge Argentinierin mit ihrer Ukulele spielt im schönen, neuen Riccio zum ersten Mal in Deutschland. Bei ihren Tourneen durch Frankreich, Bulgarien und die Schweiz arbeitet sie häufig mit sehr erfolgreichen Musikern wie Imany, Mariama oder Faada Freddy zusammen. Nach Bochum kommt sie mit einer schönen (musikalischen) Überraschung im Gepäck.

29. Oktober 2016 – 18.00 Uhr
Godemann Burnett
Winkelmann Hörgeräteakustik
Wittener Straße 241

Zwei Männer, zwei Gitarren. Der eine summt, der andere singt und beide spielen dazu furios Gitarre. Lapsteel, Jazz- und Baritongitarre, Ukulele - hier treffen zwei Meister aufeinander und vereinen ihre jeweiligen musikalischen Hintergründe zu einem intensiven, soghaften Dialog. Ein unvergleichlicher Abend, kraftvoll und überraschend, mit einer Musik, die alle zum Singen und Swingen bringt. Nordamerikanischer Blues, Folk und Pop treffen auf Jazz mit eurasischen Einflüssen, das ist ein Füllhorn aus Musikalität, Energie und Virtuosität!

30. Oktober – 18.00 Uhr
Marialy Pacheco
Aulinger Rechtsanwälte und Notare
(ausverkauft)

31. Oktober – 19.30 Uhr
Matt Brown
Privathaus Stiepel
(ausverkauft)

1. November – 19.00 Uhr
Die Couchies
Privathaus Wiemelhausen
(ausverkauft)

2. November – 20:00 Uhr
Antiquariat
Synagoge Bochum
Erich-Mendel-Platz 1

Das Quintett in traditioneller Gypsy-Swing-Besetzung (zwei Gitarren, Geige & Kontrabass) um die französisch-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus hat sich auf eine musikalische Reise begeben und wertvolle Antiquitäten aufpoliert. Dabei ist es der Tradition legendärer Gruppen wie Django Reinhardts "Hot Club de France" verpflichtet, limitiert sich aber keinesfalls auf jenen Stil, sondern im Gegenteil: Die Musiker haben sich zur Aufgabe gemacht, mit modernen Ausdrucksformen und durch Eigenkompositionen den Stil weiterzuentwickeln. Vom Balkan bis nach Lateinamerika reicht das musikalische Spektrum der Band, deren Mitglieder auch ihre eigenen Wurzeln auf der ganzen Welt haben. Aus diesem Grund hat sich Antiquariat auf die Fahne geschrieben, Musik mit vorwiegend deutschen Texten, aber auch mit Texten auf Französisch, Spanisch, Englisch und Romanes einem generationenübergreifenden Publikum darzubieten. Es präsentiert sich frech, temperamentvoll, leidenschaftlich, retro und modern zugleich.

3. November – 20.00 Uhr
Liv Migdal
Privathaus – Wiemelhausen
(ausverkauft)


3. November – 20.00 Uhr
Karsten Riedel und seine Band Gebietsweise Regen
Techniklager
Konrad-Adenauer-Platz 3

„Gebietsweise Regen“ ist ein Trio um Karsten Riedel, an diesem Abend verstärkt durch Benni Weichsel am Saxophon. Wer den Bochumer Ausnahmemusiker Riedel kennt, weiß, dass er ein eigenwilliger und unglaublich begnadeter Musiker ist. Einer, der alles kann und vieles mag. Eine Auswahl dessen, was er mag, wird das Publikum an diesem denkwürdigen Abend hören. Lieblingssongs von Künstlern, die nicht in das allgemeine Cover-Repertoire fallen. Stephan Sulke, Ron Sexsmith und Elliot Smith stehen da neben Motopsycho oder Element of Crime neben Nik Drake und Ben Folds. Aber auch Bowie, Pearl Jam oder Annie Lennox werden die Zuhörer heraushören an diesem äußerst coolen, sehr urbanen Ort mit den Backsteinwänden, den großen Stahlregalen und der Bühnentechnik vom Feinsten (direkt hinter dem Riff).

4. November – 19.30 Uhr
AWA LY
Privathaus Bochum-Stiepel
(ausverkauft)

4. November – 20.00 Uhr
Moglebaum
Beckdesign, Auf der Heide 3

Die Band macht sich gerade auf, die Elektrowelt zu erobern. Mit ihrer Fusion aus akustischer Instrumentierung - Geige, Saxophon und Drums - und ihrem weltgewandten Sound haben Moglebaum in diesem Jahr schon namhafte Künstler wie Kid Simius, Die Rakede und Doldrums begleitet. Moglebaum kommen nach Altenbochum und finden da Platz für ihre wabernden Synthesizerwände und den souligen Gesang von Franziska Geiß. Den ganzen Sommer hat die Band auf Festivals gespielt, hat mit ihrem speziellen Sound die Zuhörer angetrieben, mit überraschenden Samples und dieser eigenen Mischung aus Akustik und Elektronik - ganz jung, aus Düsseldorf und upcoming. Spannendes Projekt, großartige Musiker und dazu noch eine besondere Bühnenshow.

4. November – 20.00 Uhr
Xavier Darcy
Manufaktur für Wachstum
Castroper Straße 91A

Xavier Darcy hat den ganzen Sommer über getourt - zum Teil als Support von Rea Garvey - und mit seiner rauen Stimme auch das größte Publikum hingerissen. Er ist ein absoluter Live-Performer mit seiner Gitarre und den melancholisch-existenziellen Songs. Der Singer/Songwriter mit den englisch-französischen Wurzeln bewegt sich irgendwo zwischen Mumford and Sons und Arcade Fire. Seine Musik ist eine wilde Mischung aus energiegeladenem Folk, Pop und Rock. Er kommt zusammen mit Beni Michael und die beiden stellen ihre zweite EP „Extended Play II“ vor. Ein kraftvoller Sound, ein mitreißendes Konzert in einem sehr schönen Hinterhof.

5. November – 19.00 Uhr
Diana Babalola und Band
VBW Bauen und Wohnen
Wirmerstraße 58

Diana Babalola hat über die Jahre einen ganz eigenen Stil entwickelt, eine Mischung aus Rock, Jazz und Pop-Soul. Begeistert von Künstlern wie Nina Simone, Linda Perry und Prince, steht diese junge Musikerin mit Wurzeln in der Ukraine und Nigeria für Stärke, Selbstbewusstsein und Frauenpower. Diana Babalola covert auch – aber nicht eins zu eins, sondern auf ihre ganz eigene Art und mit einer so eigenen und wahnsinnigen Stimme, dass man dann doch lieber freiwillig nicht mitsingt und sich daran freut, diese Stimmgewalt verfolgen zu können.

5. November – 20.00 Uhr
Jodymoon
Kieferorthopädische Praxis im Jahrhunderthaus
Alleestraße 80
(ausverkauft)


5. November – 20.00 Uhr
Mariama
Privathaus Wiemelhausen

Mariama widmet sich jetzt ganz der Essenz des Liederschreibens – Stimme, Text und Gitarre. Begleitet von Georges Diémé und Abdoulaye Kouyaté, dessen Vater in Guinea der musikalische Leiter von Miriam Makebas Band war, singt Mariama zu den Klängen akustischer, sowie elektrischer Gitarren und in dem Titelstück – „Moments Like These“ – hören wir die Töne eines uralten westafrikanischen Instruments – der Tora. Ausnahmslos klingen die Lieder unprätentios, gewollt unperfekt, teilweise fragil und sehr direkt. Keine „cleveren“ Arrangements, keine „Radio Edits“, keine „Features“. Einfach nur Lieder, so wie sie sich der Sängerin und Songwriterin als Inspiration ins Ohr gesetzt haben.

6. November – 18.00 Uhr
Klezmeyers
Privathaus – Querenburg

Aus Berlin kommt dieses wunderbare Trio, das sich dem Klezmer verschrieben hat und ihn auf seine ganz eigene Art weiterentwickelt. Zur Tradition, zu den alten Melodien gesellen sich Flamenco, Tango, Jazz und arabische Rhythmen. Elegant und mühelos verbinden sie sich zu einem eigenen Klezmersound, dem Klezmeyer-Sound. Der Gesang von Franziska Orsos Klarinette schwebt dabei über allem. Mal klagend, oft leichtfüßig und spritzig. Modern, hochvirtuos und vielschichtig ist das Zusammenspiel des begnadeten Trios, das sich perfekt ergänzt und manch magische Momente schafft.

6. November – 19.30 Uhr
Pimpy Panda
Jan Kath
(ausverkauft)


Tickets zu den Konzerten sind ausschließlich über die Homepage www.salonfestival.de zu erwerben.
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