Starlight Express hautnah

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Gruppenbild auf der Rollschuhbahn: Die Musikklasse 6.6. der Heinrich-Böll-Gesamtschule. Foto: Molatta (Foto: Foto: Molatta)
 
Im Starlight Theater berichtete Nicola Olbs den Kindern und Jugendlichen aus der "Wilden Gruppe", was alles dazu gehört, damit allabendlich das Musical über die Bühne gehen kann. (Foto: Foto: privat)

10 Jahre - 10 Projekte: Rotary Club Bochum Mark öffnet Türen


Einmal hinter die Kulissen des Starlight Express schauen! Dieser Wunsch tauchte gleich mehrfach bei den Bewerbungen zur großen Jubiläums-Aktion "10 Jahre - 10 Projekte" auf, die der Rotary-Club Bochum-Mark gemeinsam mit dem Stadtspiegel ins Leben gerufen hat.


Für gleich zwei Bewerber konnte Ulrike Scharwächter, amtierende Präsidentin des Clubs, diese Führung möglich machen: Für die Musikklasse 6.6 der Heinrich-Böll-Gesamtschule sowie für die "Wilde Gruppe", einem Zusammenschluss von Jugendlichen mit Behinderung unter dem Dach der Elterninitiatve "Menschenskinder".
Gleich drei der "Wilden Gruppen" gibt es, die sich regelmäßig im Ambulanzzentrum an der Kinderklinik treffen. Gemeinsam mit ihren Betreuern unternehmen sie Ausflüge, gehen ins Kino oder Eis essen oder treffen sich einfach zum Klönen - Hauptsache: ohne Eltern! Vor einigen Monaten bereits besuchten sie auch eine Show des Rollschuh-Musicals - seither gehört ein Blick hinter die Kulissen des "Starlight" zu ihren größten Wünschen. Nicola Olbs aus dem Team des Musical-Theaters am Stadionring machte das nun anlässlich der Rotarier-Jubiläumsaktion möglich: Sie führte die Gruppe durch das große Theater, erklärte die Bühnenmaschinerie und versorgte sie mit vielen Informationen rund um das Musical. Im leeren Saal konnten sich die Jugendlichen mit Behinderungen dann sogar die Rollschuhbahn zu eigen machen: sie sind gerutscht, gerannt und haben gemeinsam einen Zug nachgebildet. Auch ohne Rollschuhe waren sie dabei ziemlich schnell unterwegs.
Das Rollschuh-Musical ist begehrt - kein Wunder, darf es sich doch über einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als erfolgreichste Musical weltweit an einem Standort freuen. 1988 drehten die Akteure erstmals ihre Runden in der eigens erbauten Halle am Stadionring - über 17 Mio. Besucher sahen in den mehr als 25 Jahren seither die Show.
Hinter die Kulissen blicken dürfen aber nur ganz wenige Menschen: Zwar bietet das Muiscal-Theater alljährlich im Sommer einen "Tag der offenen Tür" an, doch individuelle Führungen für einzelne Gruppen gibt es nur selten. So war es auch für die Musikklasse der Heinrich-Böll-Gesamtschule aus dem Bochumer Norden eine Herzensangelegenheit, die einzigartige Atmosphäre dort hautnah zu erleben.
Fast zwei Stunden lang führte Nicola Olbs die Gruppe durch das gesamte Haus, zeigte ihnen nicht nur die Bühne, sondern auch das, was dahinter passiert. So konnten die Kinder die Werkstätten und die Maskenbildnerei erkunden, konnten sehen, wo die Kostüme geschneidert und repariert werden, wo die Perücken gelagert werden und wie der Rollschuh-Macher arbeitet. Krönender Abschluss für die Schüler war ein Besuch im Orchestergraben, der sich ein Stockwerk tiefer unter der Bühne verbirgt.

10 Jahre - 10 Projekte


"10 Jahre - 10 Projekte" - unter diesem Motto feierte der Rotary-Club Bochum Markt sein zehnjähriges Bestehen mit einer ganz besonderen Aktion: Gemeinsam mit dem Stadtspiegel hatte der Wohltätigkeits- und Serviceclub anlässlich seines Geburtstags Bochumer Gruppen, Vereine und Inititativen gesucht, um ihnen die Erfüllung eines ganz besonderen Wunsches zu ermöglichen, den man alleine mit Geld nicht kaufen kann. Die Mitglieder des Rotary-Clubs nutzten dabei ihre Kontakte in der Stadt, um als "Türöffner" zu fungieren und den Gewinnern einzigartige Erlebnisse zu ermöglichen.
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