Vor 40 Jahren: unter und über Tage auf Zeche Hannover

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Bergmänner beim Stempelsetzen auf Zeche Hannover in den 60-er Jahren. Foto: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)/Carrier

Vor 40 Jahren schlossen sich endgültig die Werkstore der Zeche Hannover. Die Erinnerung an Arbeit und Alltag auf der letzten fördernden Zeche der ehemaligen Bergbaustadt Bochum ist bei den ehemaligen Beschäftigten und Anwohnern aber heute noch präsent. Beim Zeitzeugengespräch „Schicht im Schacht“ am Sonntag, 16. Juni, 11 Uhr, berichten fünf Zeitzeugen über Arbeit und Alltag auf der Zeche Hannover und in den Bergarbeiterkolonien.

Steiger schildern Arbeit im Bergwerk

Die ehemaligen Steiger Günter Wallach und Werner Heinrich schildern die Arbeit im Bergwerk über und unter Tage, Gewerkschafter Manfred Kempka erzählt über den Betrieb und die Schließung der Zeche aus Sicht der Arbeitnehmerorganisationen. Und die Bergmannswitwe Johanna Näser und Anwohner Jörg Volmer erinnern an das Leben in der Kolonie im Schatten des Förderturms.

Dietmar Osses: "Historie aus erster erster Hand"

„Das Zeitzeugengespräch ist eine einmalige Gelegenheit, aus erster Hand vom Alltag rund um die Zeche Hannover zu erfahren“, freut sich LWL-Museumsleiter Dietmar Osses, der die Veranstaltung moderieren wird. „Wir wollen die Erinnerungen aus der Zeit des Bergbaus an die nächste Generation weitergeben“, erklärt Michael Jörig, Vorsitzender des Fördervereins Zeche Hannover, „angesichts des demografischen Wandels gibt es dazu nicht mehr viele Gelegenheiten.“ Das Zeitzeugengespräch ist eine Kooperationsveranstaltung des LWL-Industriemuseums und des Fördervereins Zeche Hannover zum 40. Jahr der Zechenschließung und 25-jährigen Jubiläum des Fördervereins.
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