Was glauben wir und was können wir glauben?

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Der Glauben


Sokrates und Jesus rieten Askese
der demütigen Unterwerfung unter Gebote
und erstellten gutgläubig eine Antithese
zur der üblichen Betragensnote.

Das christliche Abendland nahm es gern an
Galilei wurde verfemt und geächtet
Darwin ist noch längst nicht auf kirchlichem Plan,
was er denn so mit der Erbschaft verfechte.

Auch die Aufklärer waren nicht abgeneigt,
christliche Vorstellungen zu übernehmen
ohne den Sinn von einem Gott vielleicht,
doch für ein gesetzlich gutes Benehmen.

Wenn aber in über 2000 Jahren
der Mensch nur gezügelt, nicht aber befreit,
und Kirche und Staat sich die Macht bewahren
in ihrer eigenen Maßlosigkeit…

… dann nutzt nicht ein Heiliger noch ein Prophet,
um dieses Spinnennetz zu entwirren,
und auch kein gutes, kein frommes Gebet.
Der Glauben scheint sich mitunter zu irren.
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Ingrid Dressel aus Bochum | 30.09.2014 | 22:37  
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