15 Tandems starteten in die zweite Mentoring-Runde

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Im Beckmanns Hof in Bochum trafen sich am 15. April 15 Tandems aus einer Studentin und einer Mentorin oder einem Mentor zum Auftakt des zweiten Mentoring-Programms der hsg. Vorne links im Bild Programmleiter Prof. Dr. Sven Dieterich und Jennifer Fehr, Referentin für Akademisches. Foto: hsg
Am 15. April 2015 (Mittwoch) fand die Auftaktveranstaltung der zweiten Runde des Mentoring-Progamms der Hochschule für Gesundheit (hsg) am Beckmanns Hof auf dem Gelände der Ruhr-Universität Bochum statt. Vor Ort trafen die 15 Tandems – bestehend aus einer Studentin (Mentee) sowie einer Mentorin oder einem Mentor – das erste Mal in dieser Konstellation aufeinander. Damit startet offiziell die 18-monatige Mentoring-Phase, die zusätzlich begleitet wird durch verschiedene Workshops zur weiteren Profilbildung und Kompetenzentwicklung.

„Beim Mentoring geht es insbesondere um eine Lern-Beziehung, bei der beide Seiten die Möglichkeit haben, die eigene berufliche Rolle und die Perspektiven zu reflektieren und weiterzuentwickeln“ erläuterte Prof. Dr. Sven Dieterich, Professor für Gesundheitswissenschaften an der hsg, der das Programm leitet.

Nachdem die hsg im Januar 2014 mit dem Mentoring-Programm gestartet ist, steht der erste Durchgang bereits kurz vor der Abschlussveranstaltung. Jennifer Fehr, die das Mentoring-Programm als Referentin für Akademisches der hsg betreut, ist mit dem Verlauf sehr zufrieden: „Die Tatsache, dass sich einige Mentorinnen und Mentoren aus dem ersten Durchgang direkt wieder bereit erklärt haben, diese Funktion erneut zu übernehmen, spricht dafür, dass das Programm auch für die akademisierten Praktikerinnen und Praktiker von hohem Interesse ist.“

Anna Coppers, Mentee der ersten Mentoring-Runde und Absolventin des Studiengangs Physiotherapie, berichtete den neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer von ihren Erfahrungen mit dem Mentoring-Programm. „Ich wollte am Mentoring teilnehmen, um mir über meine Ziele nach dem Studium klar zu werden und schon während des Studiums nach Umsetzungsmöglichkeiten für diese zu suchen. Die Reflexion meiner Kompetenzen in Mentoring-Workshops und im Gespräch mit meinem Mentor hat mir Sicherheit auch für mein professionelles Auftreten und Handeln und für die Zeit nach dem Studium gegeben“, ließ Anna Coppers die anwesenden Gäste wissen.

Mit dem Mentoring-Programm bietet die hsg ihren Studierenden die Möglichkeit, bereits während der Studienphase Kontakt zu akademisierten Praktikerinnen und Praktikern herzustellen und mit Ihnen sowohl fachliche Gespräche zu führen als auch Fragen zum Berufseinstieg zu klären. Zur Unterstützung dieses Prozesses erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das von der hsg entwickelte ‚Logbuch‘, das unter anderem weitere Arbeitsmaterialien wie zum Beispiel Gesprächsleitfäden beinhaltet.

Das Programm zielt darauf ab, dass die Mentees von der Expertise der Mentorinnen und Mentoren hinsichtlich der eigenen Profilbildung und Rollenschärfung profitieren. Hierdurch soll den Studierenden der Übergang von der hsg ins Berufsleben ein Stück weit erleichtert werden. Mehrwerte auf Seiten der Mentorinnen und Mentoren bestehen darüber hinaus in der Möglichkeit der Reflexion ihrer eigenen Berufsrolle sowie der persönlichen Weiterbildung durch Teilnahme an den Workshops im Rahmen des Programms.

Ziel der Auftaktveranstaltung war es, den neuen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen bestmöglichen Rahmen zu bieten, in dem sie sich kennenlernen und das erste Mentoring-Gespräch führen konnten. Darüber hinaus schlossen sie eine Mentoring-Vereinbarung für die insgesamt anderthalb Jahre ab, in der unter anderem gemeinsame Ziele vereinbart wurden. Ein gemeinsamer Besuch des botanischen Gartens bei sommerlichen Temperaturen rundete den Tag ab.
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