18 bunte Polizeigeschichten aus unserem Revier

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Einige schöne Geschichten die da zum Jahreswechsel "verkündet" werden. Beste Grüße zum Neuen Jahr für alle aktiven Polizisten von "Oskar,dem letzten Grünen" und Volker Dau. TPD-Foto:Volker Dau
 
Pressechef Axel Pütter und "sein Team". Von Rechts gesehen:Axel Pütter,Guido Meng,Nicole Schüttauf,Marco Bischoff,Thomas Kaster,Volker Schütte und Reiner Frank. (Foto: Polizei Bochum)
Bochum: Polizeipräsidium Bochum | 18 bunte Polizeigeschichten aus unserem Revier vermittelt von PHK Volker Schütte von der Bochumer Polizeipressestelle zum Jahreswechsel.

Bochum: Die Geschichte um den „25 Cent-Betrüger“ aus Wattenscheid
Nein, ein „Großer Krimineller“ ist dieser Wattenscheider (67) nun wahrlich nicht! Und sein Versuch, 25 Cent (!) in einem Supermarkt an der Höntroper Straße zu „ergaunern“, ist am zurückliegenden Wochenende kläglich gescheitert.
Da stand der Mann am 10. Januar, gegen 17.30 Uhr, an der Kasse und gab eine Plastikpfandflasche zurück. Schon beim ersten Blick erkannte die Angestellte, dass diese Flasche aus dem Ausland stammt und der Pfandstrichcode kopiert und aufgeklebt war.
Die herbeigerufenen Polzisten stellten die Personalien des 67-Jährigen fest und schrieben eine Anzeige. Bei seiner Vernehmung im Wattenscheider Kriminalkommissariat 34 werden wir darauf einwirken, dass der Senior seine kriminellen Gedanken ganz schnell wieder vergisst. Besser ist das!

Bochum: Hauptkommissar im Bermuda-Dreieck „angetanzt“ / 27-Jähriger in Untersuchungshaft
In der vergangenen Woche kam es in der Bochumer Innenstadt, speziell im überregional bekannten „Bermuda-Dreieck“, zu einer Vielzahl von Taschendiebstählen.
Dabei berichteten die Opfer der Polizei von nordafrikanischen Tätergruppierungen, die Personen zunächst bedrängen, umarmen und in ein Gespräch verwickeln. Im Rahmen dieses „Antanzens“ kommt es dann anschließend zu einem gezielten Griff in die Jackentasche und zu dem Diebstahl von Handys sowie Geldbörsen. Zuvor gehen diese Kriminellen in Zweier- oder Dreigruppen durch die Lokale und suchen sich ihre späteren Opfer dort gezielt aus.
In der Nacht vom 10. auf den 11. Januar führten Zivilbeamte des Bochumer Einsatztrupps einen gezielten Sondereinsatz zur Bekämpfung dieser einstudierten Taschendiebstähle durch. Dabei stellten die Polizisten fest, dass sich einige dieser sogenannten „Antänzer“ in der Stadt aufhalten.
Und dann geschah etwas, was auch nicht jeden Tag passiert. Eine dieser männlichen Personen sprach gegen 04.30 Uhr genau einen der Zivilbeamten an, legte ihm den Arm um die Schulter und fragte nach einer Zigarette. Kurz danach hörte der Hauptkommissar die Worte „Wir gute Freunde“ und spürte die kriminelle Hand dieses Menschen in seiner Jackentasche – in unmittelbarer Nähe des Diensthandys. Doch bevor die Hand „Böses“ tun konnte, war sie von den Handschellen des Beamten umhüllt, der „Kriminelle Spuk“ beendet und der Taschendieb, ein in Meinerzhagen lebender Mann (27), festgenommen.
Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 27-Jährige mit dieser Masche bereits auch in Köln und Dortmund aufgefallen war. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann bei Gericht vorgeführt. Dort ordnete ein Richter die Untersuchungshaft an.
Für den Meinerzhagener hat es sich zunächst „ausgetanzt“. Wir warnen aber ausdrücklich vor Personen, die sich auf obige Art und Weise ebenfalls in unseren Innenstädten auf dem „kriminellen Parkett bewegen“. „Passen sie bitte auf und geben diesen Antänzern einen Korb!“


Herne: Gut, dass es gedonnert hat! – Tatverdächtiger Getränkemarkteinbrecher festgenommen
Viele Revierbürger, der Verfasser dieser Pressemeldung eingeschlossen, sind in den frühen Morgenstunden des 14. Januar bedingt durch ein sehr lautes Donnern aus dem Schlaf gerissen worden. Auch ein an der Dorstener Straße wohnender Herner (47) gehörte zum Glück dazu. Warum das denn?
Bei dem wetterbedingten Blick aus dem Fenster erkannte der aufmerksame 47-Jährige gegen 03.40 Uhr einen Mann, der mit einem Fahrrad von dem in der Nähe gelegenen Gelände eines Getränkemarktes flüchtete, wo eine Scheibe eingeschlagen worden war.
Der Herner informierte umgehend über den Notruf „110“ die Polizei. Wenige Minuten später konnte eine Streifenwagenbesatzung einen dringend tatverdächtigen Herner (22) festnehmen. Die Ermittlungen im Bochumer Einbruchskommissariat KK 13 gegen den polizeibekannten 22-Jährigen dauern zurzeit noch an.
An dieser Stelle richten wir ein polizeiliches Dankeschön an den aufmerksamen Herner. Gut (für uns), dass es gedonnert hat!

Herne: Unglaublich und mit Folgen! – Benzin an Tankstelle mit Staubsauger abgesaugt
Und dann gab es in den Abendstunden des 29. Januar noch einen „Einsatz der ungewöhnlichen Art“ – auf dem Tankstellengelände an der Horsthauser Straße 213 in Herne.
Dort hatten zwei Männer aus Recklinghausen (34/35) gegen 21.30 Uhr einen Lieferwagen betankt – irrtümlicherweise nicht mit Dieselkraftstoff sondern mit 40 Liter Benzin!
Und was machten die beiden Personen dann? Sie versuchten das Benzin mittels eines Schlauches und Ansaugen durch den Mund in einen Kanister abzuleiten – erfolglos! Nun schoben die Männer den Wagen zu dem stationären Staubsauger, warfen einen Euro in das Münzfach und setzten das Gerät in Gang – in der Hoffnung, den Sprit nun absaugen zu können. Das Ergebnis: Es kam zu einer Verpuffung, das gesamte Metallgehäuse des Saugers wurde auseinandergerissen und ein in der Nähe stehendes Auto durch die Hitzeentwicklung erheblich beschädigt. Personen wurden zum Glück nicht verletzt.
Die Ermittler aus dem Bochumer Brandkommissariat schätzen den Sachschaden auf mehrere tausend Euro.

Herne: Polizeiwache Wanne-Eickel bekommt Besuch
Der ehemalige britische Polizeikollege Andy Seery (47), der über 30 Jahre bei der Metropolitan Police London gearbeitet hat, befindet sich zurzeit auf einer ungewöhnlichen Reise von Birmingham nach Warschau. Dabei legte er jetzt einen zweitägigen Halt in der Polizeiwache Wanne-Eickel ein.

Bemerkenswert dabei ist, dass der Kollege die Strecke von weit über 1.000 km mit einem Krankenhausbett zurücklegt, das er zum größten Teil vor sich herschiebt.
Hintergrund dieser „Tortur“ ist das Sammeln von Spenden für krebskranke Kinder. Diesbezüglich wird der Kollege von britischen Sponsoren für die zurückgelegten Meilen belohnt.

Andy Seery begann seine Reise am 8. Mai in England und erreichte über die Stationen Dover, Calais, Dunkerque, Turnhout, Antwerpen und Venlo am 27. Mai die Polizeiwache Wanne-Eickel, die er aus zurückliegenden Märschen bereits in guter Erinnerung hat.

Die Beamten der Spätschicht nahmen den „Alten Bekannten“ in Empfang, sorgten für eine Schlafgelegenheit und tauschten sich mit ihm über seine Aktion, aber natürlich auch über die Polizeiarbeit in England und Deutschland aus. Über diese herzliche Gastfreundschaft im Revier zeigte sich der 47-Jährige wieder sehr erfreut und dankbar.

Beim Schreiben dieser Pressemeldung packte Kollege Seery gerade seine Sachen, um den Marsch nach einem herzlichen „Goodbye“ fortzusetzen. Das nächste Ziel: Die Polizeiwache in Werne an der Lippe.

Herne: Gut für uns! - Tatverdächtige Einbrecher rasen mit 95 km/h an Radarwagen vorbei
Und das ist mal wieder eine Polizeigeschichte, die man auch nicht jeden Tag auf dem Schreibtisch liegen hat! Was ist denn da in den frühen Nachmittagsstunden des 2. Juni in Herne passiert?
Gegen 14.30 Uhr betritt ein Mann (25) einen Hinterhof an der Mont-Cenis-Straße und trifft dort auf zwei ihm unbekannte männliche Personen – augenscheinlich Einbrecher.
Völlig unvermittelt geht einer der Männer mit einem Schraubendreher auf den 25-Jährigen los, der dem Angriff aber zum Glück ausweichen kann. Als das kriminelle Duo zu Fuß flüchtet, informiert der Zeuge die Polizei und nimmt die Verfolgung auf – mit seinem Pkw.
Wenig später beobachtet er, wie die Personen in einen VW Golf einsteigen, in dem ein dritter Mann offensichtlich auf sie gewartet hat. Der 25-Jährige fährt hinter diesem Fahrzeug her.
Gemeinsam biegt man vom Hölkeskampring nach links auf die Sodinger Straße ab und wird in Höhe des Erdbeerfeldes von einem städtischen Radarwagen „geblitzt“ – mit 95 km/h in der „Tempo-50-Zone“. Kurz danach bricht der Zeuge die Verfolgung ab, kann aber noch beobachten, wie der Golf-Fahrer grob verkehrswidrig bei Rotlicht nach rechts in die Gysenbergstraße abbiegt.
Die Polizeibeamten werfen sofort einen Blick auf die Bilder aus dem Radarwagen, lesen das Kennzeichen des in Dortmund zugelassenen Autos ab und beginnen mit der intensiven Ermittlungsarbeit.
Noch können wir zwar keinen Ermittlungserfolg verkünden, wollen diesen aufgrund der „guten Fotos“ aber auf keinen Fall ausschließen.

Herne: Schulrucksack eines Neunjährigen geklaut – Kleine Schwester (7) bringt die Diebe zu Papier
Und dann erreichte uns noch eine kleine herzergreifende Kriminalgeschichte aus Wanne-Eickel.
Da erscheinen in den Nachmittagsstunden des 18. Juni (Donnerstag) zwei kleine Wanne-Eickeler auf der örtlichen Polizeiwache. Die Geschwister, ein Mädchen (7) und ein Junge (9), besuchen die Grundschule an der Steinstraße 17.
Der aufgeweckte Neunjährige teilt dem Wachhabenden mit, dass eine Frau und ein Mann auf dem Heimweg seinen schwarzweißen Schulrucksack entwendet haben, den er kurz abgestellt hatte. Die genaue Tatzeit: 14.50 Uhr. Daraufhin leitet der Polizeibeamte sofort eine Nahbereichsfahndung im Bereich der Freiherr-vom-Stein-Grundschule ein und bittet die beiden Kinder in den Schreibraum der Wache, um noch weitere Einzelheiten über die Diebe zu erfahren. Noch bevor der Junge mit der Beschreibung der Täter beginnt, organisiert ein Kollege Buntstifte und Papier für die kleine Schwester, um etwas gegen deren Langeweile zu tun. Doch diese scheint es überhaupt nicht zu geben. Hochgradig konzentriert fertigt die Siebenjährige ein „Bild“ der beiden Rucksackdiebe, die sie selbst hat wegrennen sehen. Ihr Bruder beschreibt das Gaunerpärchen zwischenzeitlich detailliert in Worten:
Der Mann, augenscheinlich ein Mitteleuropäer, ist 175 cm groß, hat dunkle Haare und trägt einen Bart. Die weibliche Mittäterin, vermutlich eine Südosteuropäerin, ist ca. 30 bis 40 Jahre alt, hat eine kräftige Figur und lange dunkle Haare.
Das ermittelnde Herner Kriminalkommissariat 35 bittet unter den Rufnummer 02323 / 950-8510 oder -4441 (Kriminalwache) um Täter- und Zeugenhinweise.

Witten: Gleich zweimal den „Verkehr“ geregelt
In den Abendstunden des 1. Juli war ein Trecker nach einer Panne auf einer Straße im Wittener Stadtteil Herbede liegengeblieben. Eine Streifenwagenbesatzung der örtlichen Wache regelte gegen 22.20 Uhr den Verkehr.
Während des Einsatzes sprach ein Bürger die Polizisten darauf an, dass auf einem in der Nähe gelegenen Parkplatz augenscheinlich eine Orgie stattfinden würde.
Die Beamten begaben sich zu der Örtlichkeit, wo ca. 30 Pkw mit auswärtigen Kennzeichen standen. Die Feststellungen des Zeugen bestätigten sich. Direkt nach dem Eintreffen des Streifenwagens rannte eine Vielzahl von Personen zu ihren Autos und fuhr davon. Bei der Befragung teilten die noch Anwesenden den Polizisten mit, dass die sexuellen Handlungen auf absolut freiwilliger Basis geschehen würden.
Danach forderten die Beamten die Beteiligten auf, den Parkplatz wegen der „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ zu verlassen. Diesem Platzverweis kam die Gruppe nur sehr zögerlich nach.



Bochum: „Kommissar Zufall“ klärt den Diebstahl einer hochwertigen Armbanduhr
Dass es den „Kommissar Zufall“ wirklich gibt, hat sich in den Mittagsstunden des 18. August in der Bochumer Fußgängerzone wieder einmal gezeigt.
Gegen 12.00 Uhr beobachten Zivilpolizisten dort einen als Ladendieb einschlägig bekannten Mann (33), der mit einer prall gefüllten Plastiktüte in ein Juweliergeschäft geht. Ein Beamter folgt der Person, die dort dem Angestellten eine Armbanduhr zum Kauf anbietet. Dieser lehnt das Angebot zwar ab, stellt dem „Kunden“ die Uhr aber ein.
Noch vor dem Geschäft sprechen die Polizisten den 33-Jährigen auf die Gegenstände in der Plastiktüte an. Bezüglich der Herkunft der darin befindlichen Prepaidkarten, Glätteeisen und der in einer Box gelagerten Armbanduhr verwickelt sich der Bochumer in totale Widersprüche. Wegen des Diebstahlverdachts stellen die Polizisten die Dinge sicher und entlassen den Mann nach der Feststellung der Personalien.
Noch während die Zivilpolizisten verschiedene Geschäfte an der Kortumstraße aufsuchen, um die Beute zuzuordnen, treffen sie wenig später wieder auf den 33-Jährigen, der soeben in einem Laden Modeschmuck im Wert von 7,95 € entwendet hat. Nun ist „Schluss mit lustig“ und sie nehmen den Dieb mit zur Wache.
Dort angekommen unterhalten sich zwei Kollegen über die Anzeige eines Paketboten, dem man in der Fußgängerzone kurz zuvor ein neutral verpacktes Päckchen von einer Sackkarre gestohlen hat. Die Beamten zählen eins und eins zusammen und kombinieren richtig, dass es bei dem Inhalt des Päckchens wohl um „ihre“ Uhr handelt.
Im Rahmen der Ermittlungen stellt sich wenig später heraus, dass der 33-Jährige das entwendete Päckchen noch in Tatortnähe sofort geöffnet hat, was auch auf einer Videoaufnahme zu sehen ist. Mit der Uhr ging er dann in ein Uhrenfachgeschäft und fragte dort nach, ob man ihm die Armbanduhr abkauft – erfolglos! Daraufhin setzte der Bochumer seinen kriminellen Gang durch die Fußgängerzone fort und geriet, wie oben ausführlich beschrieben, vor dem Juweliergeschäft in das Visier der Zivilpolizisten.
Übrigens: Die entwendete Uhr, die einen Wert von ca. 2.500 € hat, war wirklich für das Uhrenfachgeschäft bestimmt und ist mit einem Umweg über die Polizei jetzt dort angekommen – auch dank „Kommissar Zufall“.

Witten: „Ich war nicht zu schnell…“
In den Nachmittagsstunden des 17. August wurde eine Streifenwagenbesatzung der Wittener Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der regennassen Wetterstraße gerufen. Als die Beamten an der Örtlichkeit eintrafen, waren sie schon bass erstaunt, als ihre Blicke auf das Unfallauto fielen. Was war in der „Tempo-50-Zone“ passiert?
Eine junge Autofahrerin, die zum Glück bei diesem Unfall unverletzt blieb, war gegen 16.30 Uhr auf der vielbefahrenen Straße in Richtung Kohlensiepen unterwegs. Nach der Unterführung kam die Frau in der Kurve ins Schleudern. Anschließend drehte sich ihr Wagen um die eigene Achse, kam von der Fahrbahn ab und rutschte mit dem Heck die Böschung hinauf. Nur gut, dass es trotz Gegenverkehr nicht zu einem Zusammenstoß mit einem anderen Fahrzeug gekommen ist.
Was sagte die Unfallverursacherin zu den Polizisten? „Da war Wasser auf der Fahrbahn, ich war nicht zu schnell.“ Was sagen wir: „Hmmmh, das kann man auch anders sehen …“

Bochum: „Belüge nie einen Bochumer Polizisten!“ – Eine wahre Geschichte um ein entwendetes Fahrrad
In den Nachmittagsstunden des 26. August ist eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei in der Innenstadt unterwegs.
Gegen 15.30 Uhr fällt den Beamten ein Radfahrer auf, der mit einem hochwertigen Mountainbike verbotswidrig und viel zu schnell auf dem Gehweg der Universitätsstraße in Richtung Hauptbahnhof unterwegs ist.
Die Polizisten halten den Mann an und stellen fest, dass er einschlägig bekannt ist. Natürlich erkundigen sie sich auch nach der Herkunft des Fahrrades. Die Antwort: „Gehört einem Kumpel!“ Nach der Überprüfung der Rahmennummer im polizeilichen Datensystem ergeben sich keine Hinweise auf einen Diebstahl. Doch die beiden Beamten haben ein ungutes Bauchgefühl und ermitteln weiter. So befindet sich an dem Rad ein Aufkleber eines Fahrradgeschäftes. Dort rufen die Polizisten an, beschreiben das Mountainbike und erhalten die Telefonnummer des Käufers. Von ihm erfahren sie, dass dessen Ehefrau mit dem Rad zu einem Friseurgeschäft an der Pieperstraße gefahren ist. Dort angekommen finden die Ordnungshüter nicht nur das aufgekniffene Fahrradschloss, sondern treffen auch auf die bass erstaunte Besitzerin. Und die Bochumerin kann ihre Besitzrechte an dem Mountainbike eindeutig nachweisen. Als sie den Zahlencode des Fahrradschlosses eingibt, öffnet sich dieses sofort.
Nun hat das Lügen des festgenommenen Herners (23) dann doch ein Ende und er gibt den Diebstahl des Rades zu. Was hat der 23-Jährige erfahren müssen? Belüge nie einen Bochumer Polizisten!

Witten: Mit Unterhose maskiert – Raubüberfall geht „voll in die Buxe“
Dank der zunächst unbewussten Zusammenarbeit von zwei couragierten Wittenern (26/50) kann am 6. September in Witten ein Spielhallenräuber (19) festgenommen werden. Was ist passiert?
Gegen 01.00 Uhr bemerkt ein 50-jähriger Spielhallengast den Kriminellen, wie dieser -mit einer Unterhose und einer Kapuzenjacke vermummt- das Gebäude an der Bebelstraße 21 in Annen betritt. Als die Angestellte laut schreit, rennt der Augenzeuge auf den Täter zu, woraufhin dieser sofort und ohne Beute aus den Räumlichkeiten flüchtet. Der Wittener nimmt sofort die Verfolgung auf, bricht sie aber wenig später ab.
Jetzt kommt der 26-Jährige „ins Spiel“. An der Westfalenstraße bemerkt der Wittener die vollvermummte männliche Person, zieht den richtigen Schluss, dass hier etwas nicht in Ordnung ist und nimmt die Verfolgung auf. In Höhe der Sparkasse kommt der 19-Jährige zu Fall. Um eine erneute Flucht zu verhindern, wirft sich der 26-Jährige auf den Heranwachsenden und hält ihn bis zum Eintreffen der Polizeibeamten fest.
Die Ermittlungen gegen den dringend tatverdächtigen Wittener dauern im Bochumer Raubkommissariat KK 13 zurzeit noch an.

Witten: 2,5 Promille! – Wie kam die Autofahrerin vor ihrem Einschlafen von Lünen nach Witten?
In den Abendstunden des 12. Oktober wurde die Polizei zur Ruhrstraße in Witten-Bommern gerufen. Dort war mehreren Zeugen gegen 21.55 Uhr ein weißer Kia aufgefallen, der kurz vor der Uferstraße halb auf der Fahrbahn stand. Hinter dem Steuer saß eine schlafende Frau.
Erst durch lautstarkes Ansprechen konnte die Autofahrerin geweckt werden. Beim Aussteigen zeigte sie so starke alkoholbedingte Ausfallerscheinungen, dass sie gestützt werden musste. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,5 Promille!
Im Rahmen der Ermittlungen stellte sich heraus, dass die Frau im Raum Lünen Alkohol verzehrt hatte und dann mit ihrem Auto losgefahren war.
Die Autofahrerin war sich über ihren Aufenthaltsort in Witten nicht bewusst und wusste auch nicht, wie sie dort hingekommen ist.
An dem Wagen entdeckten die Beamten diverse frische Kratz- und Lackspuren. Sie lassen darauf schließen, dass es zwischen Lünen und Witten vermutlich zu mehreren Unfällen gekommen ist. Darüber hinaus stand die Tankanzeige auf null, so dass davon auszugehen ist, dass die Fahrt aufgrund des nicht mehr vorhandenen Treibstoffs in der Ruhrstadt ein Ende gefunden hat.
Die Polizisten stellten den Pkw sicher, beschlagnahmten den Führerschein und ordneten eine Blutprobe an. Anschließend brachten sie die Frau zwecks Ausnüchterung in das Polizeigewahrsam.
Bezüglich der zuvor erwähnten möglichen Unfälle bitten die Sachbearbeiter aus dem Bochumer Verkehrskommissariat zur Geschäftszeit unter der Rufnummer 0234 / 909-5206 um Hinweise.

Herne: „Where is my friend Jakob?“ – Zwei alte Cops (85/93) leben ihre „Deutsch-Amerikanische-Freundschaft“

Und dann berichte ich heute noch von einem internationalen Vermisstenfall, der in der letzten Woche in Wanne-Eickel und in Algonguin, USA „spielte“.

Der Fall fand zwar schon innerhalb von 15 Minuten ein glückliches Ende, wird aber dennoch ein wenig Polizeigeschichte schreiben – bei uns im Revier, aber auch in obiger Kleinstadt am Rande von Chicago im Bundesstaat Illinois.

Dort, in der Nähe des Michigansees, lebt seit vielen Jahrzehnten Hans Ahrens (85). Dieser Name lässt deutsche Wurzeln vermuten. Richtig! Aber da ist noch mehr. Der Senior hat bis zu seiner Auswanderung im Jahr 1953 in Deutschland gelebt und zwar in Wanne-Eickel am Rhein-Herne-Kanal. Darüber hinaus war Mr. Ahrens von 1949 bis 1953 Polizeibeamter im Bochumer Polizeipräsidium. Sein Dienstgrad: Polizeiwachtmeister. Sein damaliger Streifenkollege und Freund: Jakob Michels (93), der bis 1976 auf den Straßen von Wanne-Eickel gearbeitet hat und dort auch jetzt noch lebt.

Diese innige Freundschaft besteht trotz der Distanz von knapp 7.000 Kilometern nun schon seit über 65 Jahren. Nach dem Tod ihrer Ehefrauen rückten die beiden Kollegen dann noch enger zusammen. So telefonieren die Senioren mindestens zweimal in der Woche und nutzen dabei auch die neuen Medien, d.h., sie skypen.

Und dann trat eine Situation ein, in der sich Hans Ahrens große Sorgen um seinen Kumpel Jakob machte. Warum? Über mehrere Tage konnte er ihn in Wanne-Eickel nicht erreichen und vermutete Schlimmes. Daraufhin suchte er im Internet die Rufnummer der örtlichen Wache und rief in seiner alten polizeilichen Heimat an. Dort erreichte der 85-Jährige mit starkem amerikanischen Slang die Funksprecherin Nina Reinhardt (30) und teilte ihr seine Sorgen mit.

Die Polizeioberkommissarin machte sich sofort an die Arbeit und kontaktierte die Feuerwehr sowie die örtlichen Krankenhäuser – mit Erfolg! Schon nach einigen Anrufen wusste sie, dass Jakob Michels seit einigen Tagen mit einer Fraktur im Krankenhaus liegt.

Damit war der Vermisstenfall geklärt, ohne dass eine Streifenwagenbesatzung zu dessen Wohnung fahren musste. Wenig später führte Nina Reinhardt ihr erstes dienstliches Telefonat in die USA und befreite Hans Ahrens von seinen Sorgen.

Dem 93-Jährigen geht es auch schon wieder besser und er befindet sich zurzeit in der Reha. Und die Genesung schreitet weiter voran, was vielleicht auch daran liegt, dass die beiden alten Cops seit einigen Tagen wieder miteinander telefonieren und die „Deutsch-Amerikanische-Freundschaft“ leben.

Alles Gute und Good Luck liebe Kollegen, keep safe!

Herne: Kein Einbruch sondern nur eine „Windige Geschichte“
„Kommen sie bitte zur Kantstraße, bei mir ist eingebrochen worden!“ Diesen Anruf erhielt der Funksprecher der Herner Polizei in den Morgenstunden des 18. November.
Kurz danach machte sich eine Streifenwagenbesatzung auf den Weg in den Stadtteil Sodingen.
Dort zeigte der Hausbesitzer den Polizisten Aufbruchspuren am Gartentor und beschrieb die Beute – ein großes Trampolin, das am Abend zuvor noch auf dem Rasen gestanden hat. Bei der Tatortbegehung warfen die Polizisten auch einen Blick auf die Nachbargrundstücke. Und siehe da, das sperrige Sportgerät hat sich ca. 15 Meter in Bewegung gesetzt und lag auf dem übernächsten Grundstück.
Dessen Eigentümer schied sofort als möglicher Dieb aus. Nein, der starke Wind über Herne hatte das Trampolin angehoben und über einen 180 cm hohen Zaun sowie eine noch höhere Hecke fliegen lassen. Unser Fazit: Kein Einbruch sondern nur eine „windige Geschichte“!

Herne: Taffe Kids! - Brutaler Straßenräuber dank Sofia, Ela und Robin festgenommen!
Sofia (11), Ela (13) und Robin (12). Die beiden Mädchen und der Junge, die in Wanne-Eickel leben, sind die Hauptfiguren dieser Pressemeldung. Das taffe Trio hätte aber auch gute Chancen, einen Platz bei „TKKG“, „Fünf Freunde“ oder „Die drei ???“ zu finden. Und auch in Erich Kästners Buch „Emil und die Detektive“ könnten wir uns die pfiffigen Kids vom Rhein-Herne-Kanal sehr gut vorstellen.

Aber nun zurück in die reale, oft nicht so schöne Welt. Die drei Kinder, die sich seit der Grundschulzeit kennen, haben durch ihre Aufmerksamkeit und ihr umsichtiges Verhalten ganz erheblich dazu beigetragen, dass ein brutaler Straßenräuber am 23. Oktober festgenommen werden konnte. Dafür wurden sie in dieser Woche von Polizeipräsidentin Kerstin Wittmeier geehrt. Davon später mehr! Doch nun zurück nach Wanne. Was war dort am 11. Oktober passiert?

Wie an dieser Stelle berichtet war eine Hernerin (63) gegen 15.45 Uhr zu Fuß auf der Stöckstraße unterwegs. In Höhe der Hausnummer 22 tauchte von hinten plötzlich ein Krimineller auf, stieß die Frau brutal zu Boden und entriss ihr die Handtasche. Eine Rettungswagenbesatzung brachte die 63-Jährige, die sich schwere Kopfverletzungen zuzog, zur stationären Behandlung in ein Bochumer Krankenhaus, wo sie sich zurzeit immer noch befindet.
Eine Autofahrerin nahm sofort die Verfolgung des Täters auf und rief einem Fußgänger (60) zu, den Flüchtigen festzuhalten. Der 60-Jährige konnte den wegrennenden Täter kurzfristig stoppen und ihm die Tasche wegnehmen. Danach gelang es dem Mann, erneut zu flüchten - ohne Beute in den nahe gelegenen Stadtgarten.

Auch Sofia, Ela und Robin hielten sich zu diesem Zeitpunkt am Tatort auf und bekamen den schlimmen Überfall mit. Bis zum Eintreffen der Sanitäter kümmerten sie sich um die verletzte Frau. Wenig später beschrieb man den Herner Polizeibeamten sehr detailliert das Aussehen des Straßenräubers. Da sich die drei Freunde sehr viele Einzelheiten des Mannes gemerkt hatten, entschlossen sich die Ermittler aus dem Herner Kriminalkommissariat, ein Phantombild des Räubers anfertigen zu lassen. Dazu fuhren die Kids mit ihren Eltern ins Bochumer Polizeipräsidium, wo ein Mitarbeiter des LKA ein Bild des Täters erstellte, mit dem wir in den Medien nach dem Mann suchten.

Und dann war es wieder Sofia, die die Suche nach dem Kriminellen beendet hat. Zufällig sah sie ihn in der Stadt, informierte sofort die Polizei und beschrieb den Aufenthaltsort der Person. Wenig später saß der 30-jährige polizeibekannte Herner im Streifenwagen und wurde zur Vernehmung ins KK 35 gebracht.

Dieses sehr couragierte Verhalten der drei jungen Herner hat Frau Wittmeier in einer kleinen Feierstunde im Polizeipräsidium ausdrücklich gewürdigt. In Anwesenheit der Eltern und eines stolzen Opas sprach sie den Kindern Dank und Anerkennung dafür aus, dass sie sich in besonderem Maße um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger verdient gemacht haben.

„Sofia, Ela und Robin, Ihr drei habt die Ehrenmedaille des Bochumer Polizeipräsidiums wirklich verdient, denn Ihr habt die Zivilcourage gelebt – Danke!“


Nachts in Witten - Die kriminellen Folgen einer leeren Zigarettenpackung
Am 8. Dezember, gegen 01.50 Uhr, fährt eine Streifenwagenbesatzung durch das nächtliche Witten. Es ist ruhig in der Ruhrstadt, die meisten Einwohner schlafen. Einer allerdings nicht, doch davon gleich mehr!
Plötzlich wird es unruhig im Funk. Mit dem Hinweis „Täter vor Ort“ werden obige Kollegen und Verstärkungskräfte zu dem Kiosk an der Annenstraße 1 geschickt. Kurz zuvor war dort ein Anwohner durch lautes Klirren und durch das Auslösen der Alarmanlage auf den Einbruch aufmerksam geworden. Bei dem Blick aus dem Fenster sieht er einen älteren Mann, der mit einem Hammer gegen die Scheibe der Trinkhalle schlägt. Noch während der Wittener über den Notruf „110“ die Polizei ruft, hält ein weiterer Anwohner den Einbrecher bis zum Eintreffen der Polizisten fest. Von dem fast 80 Jahre alten Senior erfahren die Beamten wenig später, dass der Wittener vor dem Fernsehgerät eingeschlafen war. Als er aufwachte, hatte er Verlangen nach einer Zigarette. Mangels Vorrat machte sich der Rentner auf den Weg zu dem Kiosk, wo er dann feststellte, dass dieser geschlossen war. Daraufhin habe er die Fensterscheibe mit dem Hammer eingeschlagen, den er nach eigenen Angaben zufällig dabei hatte. Zu dem Diebstahl der Zigaretten war es dann aufgrund der schnellen Reaktion der aufmerksamen Anwohner nicht mehr gekommen.
Die Polizeibeamten, die den Sachschaden auf ca. 500 Euro schätzten, stellten das Einbruchswerkzeug sicher, schrieben eine Anzeige, und leiteten sie an das Bochumer Einbruchskommissariat weiter.
Nachts in Witten, was man da doch so alles erlebt!

Witten: Echt tierisch! - Papagei „Josef“ vertreibt Einbrecher
Am 15. Dezember, zwischen 09.00 und 19.40 Uhr, kam es im Wittener Stadtgebiet zu fünf Wohnungseinbrüchen. Die Tatorte lagen an der Widey-, Bredde-, Bonhoeffer-, Garten- sowie an der Breite Straße.
Aus den Räumlichkeiten an der Widey- und Breddestraße entwendeten die noch unbekannten Einbrecher Bargeld bzw. Schmuck. Die drei anderen Örtlichkeiten verließen die Kriminellen ohne Beute.
Warum das auch in der Wohnung an der Breite Straße der Fall war, lag vermutlich an „Josef“, dem dort lebendenden Papagei. Und dieser, der deutschen Sprache mächtige Vogel, hat es sich angewöhnt, heimkehrende Familienmitglieder aus dem Wohnzimmer heraus lautstark zu begrüßen. Als gestern, zwischen 15.15 und 16.30 Uhr, der Einbrecher nach dem Aufhebeln der Tür im Flur stand, erfuhr dieser eine ähnliche Begrüßung. Und diese Worte müssen Eindruck hinterlassen haben, verließ der Kriminelle doch sofort die Wohnung. Wurde er bei seiner Flucht beobachtet? Das Bochumer Einbruchskommissariat (KK 13) bittet unter der Rufnummer 0234 / 909-4135 (-4441 außerhalb der Geschäftszeit) um Zeugenhinweise.

Bochum: „Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit!“ – Seniorin (92) erlebt Schlimmes und Schönes

In den Nachmittagsstunden des 15. Dezember wurde eine Streifenwagenbesatzung der Bochumer Polizei zu dem Supermarkt an der Freudenbergstraße 6 gerufen. Der Einsatzgrund: Ein Taschendiebstahl, den es gerade in der Weihnachtszeit leider immer wieder gibt.

Was lesen wir anschließend in dem knappen Text der Strafanzeige? „An der Kasse stellte die Kundin (92) fest, dass ihr die Geldbörse und der Haustürschlüssel aus der Handtasche entwendet wurden.“ Was kommt einen da in den Sinn? Wie mies und skrupellos ist das denn, eine Seniorin in diesem betagten Alter zu bestehlen! Aber es gibt eine Geschichte hinter der Geschichte.

So ging einige Tage später im Bochumer Polizeipräsidium dieser eindrucksvolle Brief eines Bochumers (55) ein, der an diesem Dienstag dort ebenfalls seine Einkäufe erledigt hat:

„Es gibt sie tatsächlich, diese wertvollen Momente, die einem ein Lächeln in das Gesicht zaubern. Nach der Arbeit noch kurz in den Laden, um ein paar Sachen für das Abendessen besorgen. Vor dem Laden ein Streifenwagen. Naja, da wird wohl ein Ladendieb erwischt worden sein, war mein erster Gedanke. Im Geschäft nichts Auffälliges. An der Kasse dann der Aha-Effekt. Zwei, aus meiner Sicht jüngere Polizisten -eine Frau und ein Mann- kümmerten sich um eine ältere Dame. Abgesehen von ihrem hohen Alter -es stellte sich heraus, dass sie über 90 ist- sah die Dame ganz fit aus. Dem Anschein nach telefonierte der Polizist gerade mit einer Bank, um die Scheckkarten der Dame sperren zu lassen. Also wahrscheinlich Geldbörse gestohlen oder verloren. Die Sperrung der Karte zu veranlassen war ja wohl schon mehr als das, was zu den „normalen Aufgaben“ der Polizei gehört. Aber das war nicht alles! Es entwickelte sich ein kurzer Dialog, wie es denn jetzt weitergehen solle. Der Einkauf der Dame lag noch unbezahlt auf einem Kassenaufband. Und wirklich gut zu Fuß war die Frau offensichtlich auch nicht. Man könne es unmöglich zulassen, dass die Seniorin jetzt ohne ihre Einkäufe nach Hause ginge, um sie dann, wieder mit ihrem Rollator, später zu holen oder noch schlimmer, hungrig ins Bett zu gehen.
Dann holte der Polizist seine Geldbörse aus dem Streifenwagen und bezahlte den Einkauf der Kundin. Gemeinsam räumte man alles zusammen und geleitete die Dame zum Streifenwagen, um sie zu ihrer Wohnung zu fahren.

Ich hatte ein wenig den Eindruck, dass da jemand überhaupt nicht fassen konnte, was da gerade passiert. Mit einer solchen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hatte die alte Frau jedenfalls nicht gerechnet.
An der Kasse standen mittlerweile ca. 20 Kunden und Verkäuferinnen und wirklich alle hatten diesen entspannten Gesichtsausdruck, der entsteht, wenn man etwas Gutes erlebt.

Ich verbeuge mich vor so viel Menschlichkeit und freue mich darüber, dabei gewesen sein zu dürfen!“

Und was ist weiter passiert? Polizeikommissarin Lena-Kristin Bincyk (25) aus Witten und Polizeioberkommissar Marcel Banning (32) haben die 92-Jährige zu ihrer Wohnung gefahren. Dort kümmerte sich die Nachbarschaft sofort um die Rentnerin. Während eine Frau mit einem Ersatzschlüssel die Tür öffnete, baute ein Mann sofort das Schloss aus, um sie vor Schlimmeren zu bewahren.

Ich hoffe, dass die Seniorin weiter an das Gute im Leben glaubt. Auf jeden Fall gibt es in unserer Stadt viele Bürgerinnen und Bürger, die die Menschlichkeit leben! Die besorgten Nachbarn, obiger Briefschreiber und meine Kollegen gehören bestimmt dazu.
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2 Kommentare
31.004
Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 04.01.2016 | 15:30  
31.004
Sabine Hegemann aus Essen-Steele | 04.01.2016 | 15:31  
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