54 Vinzelinos sollen Kinder willkommen heißen

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Mitte Mai 2016 übergaben hsg-Ergotherapie-Studierende 54 Vinzelinos an das St. Vinzenz. Im Bild neben den Studierenden mit dabei unter anderem v.l.n.r.: Petra Funke (St. Vinzenz) und Susanne Gruber (hsg) sowie v.r.n.l.: Martina Dammann und Mechtild Real (beide St. Vinzenz). Foto: hsg
Der Studienbereich Ergotherapie der Hochschule für Gesundheit (hsg) hat Mitte Mai 2016 wieder 54 ‚Vinzelino‘-Puppen an Petra Funke, Einrichtungsleiterin des St. Vinzenz e.V., übergeben. Das St. Vinzenz ist eine große Jugendhilfeeinrichtung in freier Trägerschaft in Bochum. Im Rahmen des Projekts 'Vinzelino', welches in Kooperation mit dem St. Vinzenz e.V. durchgeführt wird, arbeiteten rund 30 Studierende der Ergotherapie des vierten Semesters daran, die Puppen für die Kinder der Einrichtung zu konzipieren und herzustellen. Mit diesem Projekt wird das wissenschaftsbasierte Lernen mit dem praxisnahen Lernen verbunden.

„Jedes neue Kind einer Kinderwohngruppe im St. Vinzenz erhält einen Vinzelino, der als individueller Wegbegleiter und später als Erinnerung an die Zeit im St. Vinzenz dienen soll“, erläuterte Susanne Gruber eines der Projektziele. Die Lehrkraft für besondere Aufgaben im Studienbereich Ergotherapie leitet das Projekt gemeinsam mit Laura Best, externe Lehrbeauftragte und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin der hsg. Das Projekt selbst wird im Modul 'Ergotherapeutische Interventionen im Wohnumfeld und am Arbeitsplatz' umgesetzt und ist als Planspiel zum Thema 'Serielles Arbeiten' zu verstehen. Die Studierenden entwickeln in dieser Veranstaltung Kompetenzen in der ergonomischen Gestaltung von (Näh-)Arbeitsplätzen, der Organisation von Arbeitsabläufen, der Feststellung von Arbeitsfähigkeiten und dem Arbeiten im Team.

„Der Vinzelino ist ein Willkommensgruß der Kinderwohngruppe und dient den neuen Kindern als Begleiter und Tröster. Wir freuen uns sehr, dass die hsg den weiterentwickelten Vinzelino in diesem Jahr wieder produziert. Unsere Mitarbeiter legen jedem Kind einen Vinzelino zum Empfang ins Bett. Die Kinder reagieren – je nach vorherrschender Emotionalität – sehr unterschiedlich auf die Puppe. Wenn sie traurig sind, erzählen sie dem Vinzelino ihre Sorgen und Nöte, nehmen ihn in den Arm und kuscheln mit ihm. Geht es den Kindern besser, wird er zum täglichen Begleiter und Freund“, fasst Petra Funke die Erfahrungen der Einrichtung mit dem Vinzelino zusammen.

Funke: „In jedweder Hinsicht ist der Konzeptionsgedanke erreicht: Die Kinder freuen sich über ihr Geschenk, fühlen sich willkommen geheißen und spielen mit dem Vinzelino. Auch die Mitarbeiter sind dankbar. Mit dem Vinzelino haben sie den ersten Anknüpfungspunkt – sie gehen unter anderem über den Vinzelino in den Kontakt zum Kind. Die Mitarbeiter finden den Vinzelino sehr ansprechend gestaltet. Er ist für jedes Kind ein Unikat und somit ein ganz besonderes Willkommensgeschenk.“
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