Aktiv vor Ort: Trainingsprogramm für ältere Menschen im Quartier

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Die Partner des Projekts „Quartier agil – Aktiv vor Ort“ trafen sich zur Kick-Off-Veranstaltung auf dem Gesundheitscampus. Foto: hsg
Zur Kick-Off-Veranstaltung des durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) geförderten Projekts „Quartier agil – Aktiv vor Ort“ trafen sich am 2. Februar 2016 die Projektpartner in der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum. Neben der hsg arbeiten die Hochschule Ruhr West, die Stadt Bochum, die Stadt Bottrop, die Diakonie-Ruhr sowie das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik in Dortmund gemeinsam an der Umsetzung des Forschungsprojektes im Sinne sozialer Innovationen.

Ziel des Projekts ist es, die Teilhabe und Gemeinschaft älterer Menschen im Quartier zu fördern. Dabei sollen ihre alltagsrelevanten kognitiven und körperlichen Ressourcen trainiert werden.

Es soll in dem Projekt darum gehen, ein neuartiges, IT-gestütztes Angebot für ältere Menschen zu entwickeln, welches sie in ihrem Wohnquartier zu körperlichen und geistigen Aktivitäten anregt. Dazu suchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zunächst häufig frequentierte Anlaufstellen im Quartier, die sie im Sinne eines Mappings, also einer Kartographie, identifizieren. Da die älteren Menschen am besten selbst Auskunft über ihre eigene Lebensführung in ihrem Umfeld geben können, werden mit ihnen Gespräche geführt. So werden die älteren Menschen an den Überlegungen, wie das soziale Miteinander im gemeinschaftlichen Alltag gestärkt werden kann, beteiligt. Die drei hsg-Experten Prof. Dr. Christian Grüneberg, Prof. Dr. Sascha Sommer und Prof. Dr. Christian Thiel, die in dem Projekt für den Bereich der Mobilität und Kognition verantwortlich sind, waren sich darin einig, dass das die Herausforderung für die kommenden zweieinhalb Jahre darstellt.

Die Erkenntnisse und Erfahrungen sollen laut der Experten und Expertinnen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in ein Durchführungsmanual für den Transfer in andere Quartiere, Städte und Regionen münden. „Am Ende soll ein Trainingsprogramm mit einer technischen Applikation zur Verfügung stehen, das ältere Menschen in ihrem häuslichen Umfeld und in Ihrem Wohnquartier nutzen können, um ihren Geist und ihren Körper gemeinsam zu trainieren, damit sie besser an der Gesellschaft teilhaben können“, sagte Prof. Dr. Oliver Koch, Projektleiter für die technische Entwicklung.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Christian Grüneberg, Tel.: +49 234 77727-620, E-Mail: christian.grueneberg(at)hs-gesundheit.de.
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