Bochumer Juristen auf dem Weg nach Washington

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Die Bochumer Studierenden (hinten rechts) mit dem gegnerischen Team aus Trier und den Richtern des Battle for Bronze. Für Bochum traten an (v.r.n.l.): Maike Heße, Tobias Ackermann, Theresa Stollmann, Maginthan Selvamohan und Gönül Akbal. (Foto: Isabella Risini)

Mit herausragenden Rechtskenntnissen und überzeugenden Rednerqualitäten haben fünf Studierende der Juristischen Fakultät der RUB beim deutschen Vorentscheid des „Jessup International Law Moot Court“ den dritten Platz belegt. Damit qualifizierte sich das Bochumer Team für die Teilnahme an der Endrunde in Washington D.C., USA, um die Bundesrepublik Deutschland auf dem internationalen Parkett des Wettbewerbs zu vertreten. Dort treffen sie auf Studierendenteams aus über 80 Nationen.

Siegreich im „Battle for Bronze“
Das von Sebastian Wuschka, Isabella Risini und der Fremdsprachendozentin Katrin Giesen unter der akademischen Leitung von Prof. Dr. Adelheid Puttler betreute fünfköpfige Team gewann alle seine vier Vorrundenbegegnungen. Tobias Ackermann, Gönül Akbal, Maike Heße, Maginthan Selvamohan und Theresa Stollmann setzten sich gegen Teams von 21 deutschen Universitäten durch. Sie siegten gegen die Teilnehmer aus Düsseldorf, München und Augsburg – und auch das Team der gastgebenden Universität Heidelberg war nicht im Stande, die Bochumer Nachwuchsjuristen aufzuhalten.

Zwar mussten sich die Bochumer im Halbfinale den Kommilitonen der Humboldt-Universität zu Berlin knapp geschlagen geben, obsiegten dann aber im „Battle for Bronze“ gegen die Universität Trier. Gemeinsam mit der HU Berlin sowie der Friedrich-Schiller-Universität Jena, dem Sieger des diesjährigen nationalen Vorausscheids, vertritt die RUB nun Deutschland Anfang April in der Runde der besten 130 Teams weltweit.

Erfolgsgeschichte fortgesetzt
Nach dem Sieg des Bochumer Teams im deutschen Vorausscheid des Wettbewerbs im Jahr 2011 qualifizierten sich nun schon zum zweiten Mal in drei Jahren Juristen der RUB für Washington. Die Bochumer beweisen damit erneut Ihre völkerrechtliche Stärke. Aufgrund des Siegs im Jahr 2011 hatte die RUB im Februar 2012 die Ehre, Deutschlands junge Völkerrechtler zu den nationalen Runden in Bochum begrüßen zu dürfen.

Studierende als Anwälte gegnerischer Staaten
Der Jessup Moot Court, benannt nach einem amerikanischen Völkerrechtsgelehrten, wurde 1959 in den USA gegründet. Seitdem nehmen jährlich mehrere tausend Studierende aus über 500 Universitäten an der Gerichtssimulation teil, in der die Studierenden in einem fiktiven Rechtsstreit als Anwälte gegnerischer Staaten vor dem Internationalen Gerichtshof auftreten. Auch die Juristische Fakultät der RUB beteiligt sich seit 2003 regelmäßig.
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