Button tragen, Flüchtlinge mitnehmen

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Im AStA-Büro der Hochschule können ab sofort Buttons abgeholt werden. (Foto: Hochschule Bochum)

Seit August gibt es in Bochum das ehrenamtliche Projekt „Flüchtlinge mitnehmen“. Initiatorin des Projekts ist Rebecca Radmacher, Studentin der Sozialen Arbeit und seit mehreren Jahren in der Flüchtlingsarbeit engagiert. Die Idee des Projektes ist, dass Ti-
cketinhaber für öffentliche Verkehrsmittel, die eine andere Person zu bestimmten Zeiten mitnehmen können, Flüchtlinge mitfahren lassen.

Die Aktion richtet sich an Ticketinhaber, beispielsweise Personen mit einem Firmenticket oder Studierende mit einem NRW-Semesterticket, bei denen eine Person werktags ab 19 Uhr und am Wochenende ganztags mitgenommen werden kann.

Flüchtlinge mobil im öffentlichen Nahverkehr

Um sich zu erkennen zu geben, gibt es einen Button für die Ticketbesitzer, zum einfachen Anstecken an die Jacke, Tasche oder den Rucksack. – Damit ist man auf dem Bahnsteig oder an der Bushaltestelle für Flüchtlinge eindeutig und sofort erkennbar und kann direkt angesprochen werden. Das Anstecken des Buttons soll nur zu den Zeiten der Mitnahme-Möglichkeit erfolgen und nicht als generelles Accessoire eingesetzt werden.
Außerdem wird darauf hingeweisen, dass eine Mitnahme vor Fahrtantritt abgesprochen werden muss, wie es den Abobedingungen sowie den Tarif-und Beförderungsbedingungen des VRR zu entnehmen ist. Hinweise zu den einzelnen Tickets gibt es unter www.vrr.de/de/service/fragen/tickets.
Das Team von „Flüchtlinge mitnehmen“ ist zurzeit mit Infoständen auf Campustour an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen im Ruhrgebiet vertreten. – Mehr Informationen zu den aktuellen Veranstaltungen gibt es unter www.fluechtlinge-mitnehmen.de/termine oder auf der Facebookseite „Flüchtlinge mitnehmen“.Geflüchtete in die Gesellschaft mitzunehmen und ihnen den Alltag ganz praktisch zu erleichtern, steht bei der Aktion im Vordergrund.

Den Alltag praktisch erleichtern

Das Projekt „Flüchtlinge mitnehmen“ gibt es seit August 2015 in den Städten
Duisburg, Essen und Bochum. Unterstützt wird das Projekt vom Flüchtlingsfonds des Bistums Essen und der Youngcaritas im Ruhrbistum.
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Thorsten Ottofrickenstein aus Menden (Sauerland) | 02.11.2015 | 23:35  
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