Der "Car-Freitag" ist ein teures Vergnügen

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Szenetypische Fahrzeuge nimmt die Polizei - hier in Herten - alljährlich zum "Car-Freitag" verstärkt unter die Lupe. Foto: Polizei

Alljährlicher Großeinsatz beim sogenannten "Car-Freitag" an der A 40-Abfahrt Dückerweg für die Polizei. Der Karfreitag hat sich seit einigen Jahren als Treffpunkt der Tuningszene etabliert, nicht eingetragene Umbauten und Geschwindigkeitsübertretungen inklusive.

Rund 1.100 Autos aus diesem Bereich wurden laut polizeilichen Angaben im genannten Bereich am 14. April gezählt und 282 davon intensiv überprüft.
Dabei mussten die Beamten, die von einem Sachverständigen unterstützt worden sind, 69 Fahrzeuge beanstanden. Zwölfmal war die Betriebserlaubnis erloschen, elf Autofahrern wurde die Weiterfahrt untersagt. Einige von diesen waren am Freitagabend noch damit beschäftigt, ihre Kraftfahrzeuge zum Beispiel im Bereich der Auspuffanlagen wieder "zurückzubauen", um die Parkplätze am Dückerweg wieder verlassen zu können.
Darüber hinaus wurden im Nahbereich des Tuningtreffens, aber auch auf der A 40 1.617 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. 176 Autofahrer mussten danach ein Verwarngeld zahlen. Zudem schrieben die Polizisten fünf Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Ein Motorradfahrer, der im innerstädtischen Bereich 43 Stundenkilometer zu schnell war, sowie ein Pkw-Fahrer, der auf der A 40 die zulässige Geschwindigkeit um 63 Stundenkilometer überschritt, müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen.
Weiterhin stellten die Polizeibeamten, die auch von Kollegen der Bereitschaftspolizei sowie der Dortmunder Autobahnpolizei unterstützt worden sind, 17 Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie drei Handyverstöße fest.
Nach einem positiv verlaufenen Drogenvortest wurde bei einem Autofahrer eine Blutprobe angeordnet und eine Strafanzeige geschrieben. Diese erhielt auch ein Motorradfahrer, der eigenmächtig mit seinem Krad eine Einmündung abgesperrt hatte, damit eine große Gruppe von Bikern geschlossen zum Veranstaltungsort fahren konnte.
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Rainer Bresslein aus Wattenscheid | 20.04.2017 | 09:19  
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