Hier der Nachbericht zur Pressekonferenz Kriminalstatistik 2014 ,stattgefunden am 11.März 2015 im Polizeipräsidium Bochum.

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Im Bild:Der leitende Kriminaldirektor Andreas Dickel,die Polizeipräsidentin Diana Ewert und der Leiter der Polizei-Pressestelle EKHK Axel Pütter. TPD-Foto:Volker Dau
Bochum: Polizeipräsidium Bochum |

Hier der Nachbericht zur Pressekonferenz Kriminalstatistik 2014 ,stattgefunden am 11.März 2015 im Polizeipräsidium Bochum.

Die Polizeipräsidentin , Diana Ewert begann mit den Worten:
„Schöne Nachrichten“ für Sie: 3000 Straftaten weniger. Dazu drei Jahre ständig sinkende Gewalt-Kriminalität in Bochum.

Bochums Straßen sind ziemlich sicher.

Die Aufklärungsquote beim Einbruch auf 18,25 % gestiegen.

Es ist besonders wichtig Einbrüche zu verhindern, denn die eigene Wohnung ist der Rückzugsbereich des Bürgers und ein eindringen dort beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl des Bürgers besonders stark.

Daher ist die Vorbeugung gegen Einbruch auch besonders wichtig.

Vorbeuge-Maßnahmen sind auch wichtig gegen Fahrrad-Diebstahl.

Taschendiebstahl überall in NRW, bei uns aber nicht so erheblich.

Der leitende Kriminal-Direktor Andreas Dickel referierte anschließend zu weiteren Themenkreisen:

Zur Kinderpornografie im Internet erwähnte er 40 erfasste Personen, die im Internet strafrechtlich relevant auf der „Nutzerseite“ aktiv waren. --- Es gibt auch Leute die mal versehentlich auf „verbotenen Seiten“ landen und dann sehr erschrocken sind…

Dann wurde noch der Rückgang beim Handtaschenraub erwähnt, der von 12 auf 7 rückläufig ist.
Heute wird eher in der Hand herumgetragene teure Elektronik geraubt , wie Handtaschen.

Wobei natürlich das Opfer bei der Schadensanzeige genau befragt wird, ob die Sache überhaupt wie geschildert passiert sein kann, denn vielleicht wollte nur jemand sein altes Modell „an die Versicherung verkaufen!“

Das ist natürlich nicht nur Versicherungsbetrug, sondern auch Vortäuschung einer Straftat.

Taschendiebstähle sind in Bochum weniger ein Problem …

Da dominieren wohl z.Zt. die Täter die das „Opfer“ „antanzen“ und dabei die Wertsachen „ziehen“…

Der Klemmbretttrick mit Taschendiebstahl in Bochum ist rückläufig.

Wohl auch dadurch, daß derartige Täter sehr aufmerksam beobachtet und gemeldet werden.

Dazu eine ungewöhnliche hier sinngemäß wiedergegebene Anmerkung:


Etablierte Obdachlose geben Hinweise auf kriminelle Machenschaften…
Wer auf der Platte lebt kennt sich aus und stellt Veränderungen schnell fest.
Da gibt es schon mal Hinweise an den Außendienst der Polizei über aktive Tätergruppen.

Bei den Einbrechern sind viele reisende Banden unterwegs.

Eine Frage an den anwesenden Gerichtsreporter einer Bochumer Tageszeitung über Tätergruppen vor Gericht erwähnte dieser viele Südosteuropäer die in Bochum abgeurteilt würden.

Zahlen aus der Kriminalstatistik bitte ich dem Bericht von Bernd Kiesewetter in der WAZ zu entnehmen. Link siehe unten.


Ich wollte hier lieber ein paar Eindrücke von Der Pressekonferenz schildern, statt Zahlen abzutippen.

Kommentar von Volker Dau


Besonders interessant schien mir als Reporter, der auch die Opferseite kennt, daß sich die Aufklärung bei den Einbruchs-Diebstählen gebessert hat.

Trotzdem ist es nicht einmal jeder 5.Einbruch der aufgeklärt wurde.

Das ist für die Opfer solcher Straftaten natürlich wenig befriedigend.

Dazu kommt es, daß manch Opfer eines versuchten Einbruches sich wohl nicht von den „aufnehmenden Streifenbeamten“ genug ernst genommen fühlt?

Das ist verheerend für das Opfer, welches sich dann nicht über die seiner Meinung nach schlechten Aufklärungsquote wundert, wenn er das Gefühl hat, da wird nichts an Spuren gesichert, wie soll dann aufgeklärt werden?

Glück hat, wer an den aus dem Fernsehen bekannten Kripomann aus dem Einbruchsdezernat mit dem Zopf gerät, der gibt dem „Opfer“ das Gefühl, daß er auch ermittelt!

So ernstgenommen bessert sich das Sicherheitsgefühl des betroffenen Bürgers wohl ein wenig?

Volker Dau




http://www.derwesten.de/staedte/bochum/immer-mehr-...
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1 Kommentar
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Volker Dau aus Bochum | 12.03.2015 | 14:06  
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