Hör ma: Endlich auch in der City

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(Foto: Molatta)

Gut Ding will Weile haben, ganz besonders in Bochum. Immer wieder werden erst Pro und Contra abgewogen, Standpunkte in den verschiedensten Gremien diskutiert und dann, erst kurz vor knapp, entschieden. Und so ist es nicht verwunderlich, dass es rund 48 Jahre dauerte, bis die Ruhr-Universität den Schritt wagt und direkt am Boulevard das RUB-Haus mit dem Namen „Blue Square“ offiziell eröffnet.

Weit ab vom städtischen Leben, mitten im Grünen, entstanden ab 1962 die Uni-Hochhäuser und die Bochumerinnen und Bochumer fremdelten ab 1965 mit dem ihnen so unbekannten akademischen Leben, denn damals bestimmten noch Kohle und Stahl den Pulsschlag der Stadt.

Heute gehört die Ruhr-Universität wie selbstverständlich zu Bochum und die Studierenden haben die Stadt längst für sich entdeckt. Auch wenn es vor allem dem doppelten Abiturjahrgang und dem Platzmangel auf dem Campus zu verdanken ist, dass die Ruhr-Universität in der Stadt endlich Flagge zeigt. Und so wächst zusammen, was schon seit Jahrzehnten zusammengehört.
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