Interkulturelle Wahrnehmung stärken

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Einige der teilnehmenden hsg- und Gast-Dozent*innen trafen sich zum Gruppenbild.
 
Einer der Workshops der CAW, der von Prof. Sven Dieterich (hsg), Dr. Fabian van Essen (hsg) sowie den beiden Gast-Dozentinnen Lurdes Lomba und Prof. Rosa Moreira geleitet wurde. Foto: hsg
Heute endet an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum die so genannte 'Cultural Awareness Week' (CAW) zum Thema ‚Culture and Health‘ (‚Kultur und Gesundheit‘). Die CAW, in der es um die (inter)kulturelle Wahrnehmung geht, ist ein Lehr- und Studienprojekt, in dessen Rahmen seit dem 17. Mai 2016 Veranstaltungen von elf Gast-Dozent*innen ausländischer Partnerhochschulen und -einrichtungen für Studierende der hsg durchgeführt werden. Die dabei genutzte Arbeitssprache ist Englisch. Beteiligt sind insgesamt 260 hsg-Studierende der Studiengänge Pflege, Hebammenkunde, 'Evidence-based Health Care' und 'Gesundheit und Diversity'.

„Ziel der CAW ist primär die studentische Auseinandersetzung mit Interkulturalität und Internationalität. Mit dieser Veranstaltung erhalten auch Studierende, die keinen Auslandsaufenthalt absolviert haben oder planen, die Gelegenheit internationale Erfahrungen zu sammeln“, betonte Yvonne Anger, Leiterin des International Offices der hsg, zum Start der CAW am Dienstag.

Im Rahmen einer ‚Welcome-Veranstaltung‘ wurden die Gast-Dozent*innen aus Großbritannien, Belgien, Österreich, Portugal und Rumänien von hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs begrüßt und sie erhielten die Gelegenheit für ein erstes Kennenlernen. Die Wissenschaftler*innen gestalten seit dem 18. Mai 2016 neben Vorträgen über die Gesundheitssysteme in ihren Länder, Workshops mit den hsg-Studierenden, in denen der Umgang mit verschiedenen Zielgruppen und kulturellen Unterschieden in den europäischen Gesundheitssystemen im Mittelpunkt steht.

Am 19. Mai 2016 fanden weitere Workshops statt, die sich mit Themen und Fragestellungen rund um die Studiengänge Pflege, Hebammenkunde, 'Evidence-based Health Care' und 'Gesundheit und Diversity' beschäftigten. So wurde zum Beispiel die Frage diskutiert, wie die Betreuung von Neugeborenen und von Frauen im Wochenbett sowie die Nachsorge von Frauen in Deutschland und Rumänien organisiert sind. In einem anderen Workshop diskutierte am Donnerstag Dr. Markus Zimmermann, Vertretungsprofessor ‚Pflege - Schwerpunkt Gerontologie‘ an der hsg, mit der belgischen Kollegin Ellen Westhof von der University College Limburg-Leuven das Thema ‚Gesundheitliche Versorgung von chronisch kranken Menschen/Patient*innen‘. Hier wurden die Konzepte und Herangehensweisen der beiden Länder Deutschland und Belgien verglichen.

Höhepunkt und Abschluss der CAW bildete eine Podiumsdiskussion am Donnerstag-Nachmittag. Die Studierenden der hsg diskutierten gemeinsam mit den Gast-Dozent*innen wie die gesundheitliche Versorgung von verschiedenen Zielgruppen und geflüchteten Menschen durch die nationalen Gesundheitssysteme geregelt ist beziehungsweise wie diese funktionieren könnte. Insbesondere die Thematik „kultursensible Versorgung“ wurde in den Mittelpunkt der Diskussionen gestellt.

Auf dem Gruppenbild sind folgende hsg- und Gast-Dozent*innen zu sehen: V.l.n.r. (ganz hinten): Prof. Sven Dieterich (hsg), Andrea Villmar (hsg), Prof. Rosa Moreira (Escola Superior de Enfermagem de Coímbra, Portugal), Melanie Schellhoff (hsg). V.l.n.r. (Mitte): Fabian van Essen (hsg), Birgitta Nickolaus (hsg), Prof. Heike Köckler (hsg), Melania Elena Tudose (Independent Midwives Association Bucharest, Romania), Prof. Rainhild Schäfers (hsg), Hilde Curinckx (University College Limburg Leuven, Belgium, steht etwas weiter oben), Dr. Dave Newall (visiting fellow, Institute for Research into Superdiversity, University of Birmingham, UK). V.l.n.r. (vorn): Prof. Karl Reif (hsg), Lurdes Lomba (Escola Superior de Enfermagem de Coímbra, Portugal), Laureana Raileanu (Independent Midwives Association Bucharest, Romania), Prof. Christiane Falge (hsg), Prof. David Napier (University College London, UK).
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