Neuer Vizepräsident an der TFH Georg Agricola

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DMT-LB Geschäftsführer Jürgen Kretschmann (re.) überreicht Ulrich Paschedag die Ernennungsurkunde als Professor der TFH. (Foto: TFH)

Die Technische Fachhochschule Georg Agricola hat ein neues Präsidiumsmitglied: Die Geschäftsführung der TFH-Trägerin DMT-Gesellschaft für Lehre und Bildung ernannte den Bergingenieur Prof. Dr. Ulrich Paschedag zum neuen Vizepräsidenten des Wissenschaftsbereichs Geoingenieurwesen, Bergbau und Technische Betriebswirtschaft.

Sie folgt damit einem Vorschlag des Hochschulrats der TFH, der Ulrich Paschedag als Nachfolger für Prof. Dr. Christoph Dauber empfohlen hatte. Professor Dauber schied nach dem Ende seiner zweiten Amtszeit auf eigenen Wunsch aus dem Amt des Vizepräsidenten aus, dass er seit 2009 innehatte.
„Wir freuen uns sehr, in Herrn Paschedag einen renommierten Fachmann mit langjähriger Industrieerfahrung für die Hochschule gewonnen zu haben“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Prof. Dr. Jürgen Kretschmann, zum Amtsantritt des neuen Vizepräsidenten. „Mit Herrn Paschedag werden wir die praxisorientierte Ausrichtung der TFH in Lehre und Forschung weiter stärken. Von seinen exzellenten Managementqualitäten kann die Hochschulleitung ebenso profitieren wie von seinem breiten Netzwerk in der internationalen Bergbaubranche.“
Ulrich Paschedag wurde kürzlich zum Professor für International Mining an die TFH berufen. Zuvor war er in verschiedenen leitenden Positionen in der Produktsparte Untertagemaschinen des weltweit führenden Zuliefererunternehmens Caterpillar Global Mining tätig. Bei Caterpillar und seinen Vorgängerunternehmen Bucyrus, DBT, Westfalia Becorit und Gewerkschaft Eisenhütte Westfalia Lünen war Ulrich Paschedag seit 1991 maßgeblich an der Entwicklung und Vermarktung innovativer Bergbautechnik für die untertägige Gewinnung von Kohle und Erzen beteiligt. Nach seinem Bergingenieur-Studium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen promovierte er während seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bergbau-Forschung GmbH 1990 an der Technischen Universität Berlin mit einer Arbeit zur aktivierten Gewinnungstechnik im Steinkohlenbergbau. Die enge Verbindung von wissenschaftlicher und industrieller Praxis, die bereits seine Dissertation kennzeichnete, ist prägend für den beruflichen Werdegang des neuen Vizepräsidenten der TFH.
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