Notbremse gezogen - Bundespolizisten angegriffen - Zur Ausnüchterung in die Zelle

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(Foto: Molatta)

Gestern Abend, 2. Oktober, betätigte ein 29-jähriger Mann die Notbremse einer S-Bahn. Einen anwesenden Bundespolizisten beleidigte er. Im Bochumer Hauptbahnhof griff er weitere Einsatzkräfte an. Der mit 1,62 Promille alkoholisierte Bochumer wurde später in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Gegen 21.10 Uhr bestieg der Bochumer am Haltepunkt Bochum Langendreer West die S-Bahn und nutzte diese in Richtung Bochum Hauptbahnhof. Während der Fahrt betätigte der Mann, ohne das eine Notlage vorlag, die Notbremse. Einen Bundespolizisten der sich ebenfalls in der Bahn befand und ihn auf sein Verhalten ansprach, beleidigte er auf das Übelste.

Nachdem die S-Bahn weiterfahren konnte, warteten bereits Einsatzkräfte im Bochumer Hauptbahnhof auf deren Ankunft. Als diese am Bahnsteig ankam, versuchte der renitente Bochumer sofort die wartenden Beamten mit Faustschlägen anzugreifen. Er wurde daraufhin zu Boden gebracht, gefesselt und zur Wache transportiert.

In der Wache angekommen ergab ein Atemalkoholtest, dass der 29-Jährige mit 1,62 Promille erheblich alkoholisiert war. Zur Ausnüchterung wurde er in das Polizeigewahrsam eingeliefert.

Gegen den wegen zahlreicher Gewalt- und Diebstahlsdelikten polizeibekannten Mann wurden Ermittlungsverfahren wegen Missbrauch von Nothilfeeinrichtungen, Beleidigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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