Polizeipräsidentin "sitzen gelassen" - "Autobahngoldbetrüger" ausgebremst!

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Polizeipräsidentin Diana Ewert zwischen dem leitenden Kriminal-Direktor Andreas Dickel und dem Chef der Pressestelle EKHK Axel Pütter. TPD-Archivbild:Volker Dau
Polizeipräsidentin "sitzen gelassen" - "Autobahngoldbetrüger" ausgebremst!

Diese Meldung veröffentlichte gerade PHK Guido Meng von der Bochumer Polizeipressestelle:


Es gibt eigentlich nichts Wichtigeres, als zum Besprechungstermin bei seiner Polizeipräsidentin pünktlich zu erscheinen.

Aber in dieser Situation musste Polizeioberkommissar Benjamin W. am gestrigen 22. April dann doch mal eine Ausnahme machen. Warum? Der 31-jährige Polizist aus Witten war in seiner
Uniform kurz vor 13 Uhr auf dem Weg ins Bochumer Polizeipräsidium zur
Besprechung mit Polizeipräsidentin Diana Ewert.

Im Autobahndreieck
Bochum/Witten wechselte er mit einem zivilen Polizeiwagen von der A
44 auf die A 43. Plötzlich machte er auf dem Seitenstreifen in der
Abfahrt eine verdächtige Beobachtung.

Dort standen zwei Autos mit
Warnblinkanlage und drei Personen. Dem engagierten Polizisten war
sofort klar: "Hier gehen Autobahngoldbetrüger ihren kriminellen
Machenschaften nach."
Das hatte natürlich Priorität. Benjamin W.
hielt an und stieg aus.
Er traf auf zwei tatverdächtige, polizeibekannte Männer aus Südosteuropa (31, 51). Ihr potentielles Opfer war ein Autofahrer aus Hagen (34).

Als der Wittener Polizist hinzukam, äußerte der Hagener spontan, "Gut, dass Sie da sind, heut ist mein Glückstag!"

Die beiden Männer hatten ihn schon erheblich bedrängt und der 34-Jährige wusste nicht mehr mit der Situation umzugehen. Benjamin W. rief unverzüglich seine zuständigen Kollegen von der Autobahnpolizei Dortmund und hielt die Tatverdächtigen bis zu deren Eintreffen fest. Zum Besprechungstermin bei der
Polizeipräsidentin erschien er mit über einer halben Stunde
Verspätung.

Diana Ewert war diesmal außerordentlich erfreut über das
Zuspätkommen des Kollegen und äußerte mit einem Lächeln,

"Das ist ein
spontanes, dienstliches Engagement, das mich bei meinen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer wieder begeistert!"


Die Tat konnte diesmal verhindert werden! Viele wissen es immer
noch nicht:

Was ist die Masche der "Autobahngoldbetrüger"? Die Täter
kommen überwiegend aus Südosteuropa. Sie stehen mit einem Auto auf
dem Seitenstreifen - häufig in Abfahrtsbereichen - und täuschen eine
Panne vor. Wild gestikulierend halten sie ihre Opfer an.

Diesen
gaukeln sie in geschickter Gesprächsführung eine Notlage vor und
bitten um Geld zum Tanken. Dafür bieten sie als Pfand den angeblich
teuren Familienschmuck.
Wenn sich dann herausstellt, dass es sich nur
um wertloses Blech handelt, sind die Betrüger mit dem vorgeblich
geliehenen Geld schon weit über alle Berge. Nur eine von vielen
Maschen dieser hinterlistigen Kriminellen!

Also - wenn sie entsprechende verdächtige Beobachtungen auf der
Autobahn machen, rufen Sie umgehend die "110"!
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1 Kommentar
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Helmut Zabel aus Herne | 23.04.2015 | 14:21  
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