Solarkraftwerk der Stadtwerke knackt die 10.000.000 Kilowattstunden-Marke

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(Foto: Stadtwerke Bochum)

Umringt von Getreidefeldern bestellen die Stadtwerke Bochum im unterfränkischen Gnodstadt seit sechs Jahren ein Feld der besonderen Art: Auf einer Fläche von rund 8,5 Fußballfeldern produzieren mehr als 23.000 Solarmodule umweltfreundlichen Strom aus Sonnenlicht.

„Vor wenigen Tagen speiste die Photovoltaikanlage die zehn Millionste Kilowattstunde Sonnenstrom ins Netz ein“, berichtet Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum. „Unsere Prognosen haben sich erfüllt und wir sind zuversichtlich, dass die Anlagen auch in Zukunft ihren planmäßigen Ertrag erzielen werden“, so Dietmar Spohn.

In dem kleinen Ort bei Würzburg lässt sich die Sonne rund 200 Stunden im Jahr häufiger blicken als im Ruhrgebiet. Beste Voraussetzungen für die Solarmodule des Bochumer Energieversorgers, die jährlich rund 1,7 Millionen Kilowattstunden (kWh) produzieren. Zum Vergleich: Die Energiemenge deckt den Jahresbedarf von rund 500 Drei-Personen-Haushalten.

Den Beitrag zum Umweltschutz verdeutlicht Dietmar Spohn mit einem einfachen Beispiel: „Die Nutzung der Sonnenenergie ermöglicht im Vergleich zu konventionellen Erzeugungsanlagen ein jährliches Einsparungspotenzial von mehr als 1.000 Tonnen Kohlendioxid. Das entspricht dem CO2-Ausstoß, der durch circa dreieinhalb Millionen Flugkilometer einer Person verursacht werden würde.“

In 2013 brachte der Monat Juli die größte Sonnenstromernte hervor. Mit über 255.000 Kilowattstunden war er einer der ertragreichsten Monate seit Inbetriebnahme der Photovoltaikanlage im November 2007. Weitere Informationen zu dem Solarkraftwerk und den anderen regenerativen Erzeugungsanlagen der Stadtwerke Bochum gibt es unter www.stadtwerke-bochum.de/oekovisuell.
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