Studis als Gipfelstürmer

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(Foto: Petra Platen)

Ein Seminar in luftigen Höhen vor der Pracht der weißen Gletscher mit Blick auf Täler und Berge: Diese Traumvorstellung ist derzeit für einige RUB-Studierende Wirklichkeit. Die Teilnehmer eines inSTUDIES-Kurses der Fakultät für Sportwissenschaft forschen auf 4.000 Metern Höhe im Monte Rosa Massiv im Süden der Schweiz.

Tests für Psyche und Physis

Für eine Woche trekken Studierende der Sportwissenschaft und aus dem Optionalbereich über die Höhen des Massivs. Die bergsteigenden Studis untersuchen an sich selbst, wie sich die außergewöhnlichen Bedingungen zum Beispiel auf ihre Gedächtnisleistung, ihre Konzentration und ihre körperliche Leistungsfähigkeit auswirken. Sie interessiert die Bicarbonat-Substitution: Durch die in der Höhe vermehrte Abatmung von CO₂ steigt der pH-Wert im Körper. Um den Wert wieder zu senken, scheidet der Körper über den Urin Bicarbonat aus. Dadurch hat der Körper weniger Reserven für andere Säure-Basen-Regulierungen bei erhöhter Belastung.

Die Studierenden stellen die Ergebnisse des Kurses „Höhenphysiologie und Höhenadaptation“ bei einer internen Tagung vor und bewerben sich beim weltweiten sportwissenschaftlichen ECSS-Kongress in Amsterdam.
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