Update: Wohnungsbrand in Dahlhausen - Löscharbeiten beendet

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Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße "Am Trappen" (Foto: Karsten John)
Bochum: Dahlhausen | Wohungsabrand in Dahlhausen am Montag, 7. Oktober: Um kurz nach 12 Uhr gingen bei der Leitstelle der Feuerwehr mehrere Anrufe ein, die einen Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Straße „Am Trappen“ meldeten. Unverzüglich wurde der zuständige Löschzug der Feuerwache 1 zur Einsatzstelle alarmiert. Als diese an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen bereits Flammen aus den Fenstern einer Wohnung im 2. Obergeschoss des freistehenden Mehrfamilienhauses. Das Feuer hatte sich auch schon auf den Spitzboden des Wohnhauses ausgebreitet. Drei Bewohner, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Gebäude befanden, hatten sich schon vor Eintreffen der Feuerwehr unverletzt ins Freie gerettet. Die Bewohner der Brandwohnung befanden sich im Urlaub.
Unverzüglich wurde durch die Einsatzkräfte mit einem umfassenden Löschangriff begonnen. Dabei kamen zwei Trupps mit Strahlrohren im Innenangriff sowie mit zwei Strahlrohren über Drehleitern zum Einsatz. Nach rund einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich allerdings als sehr aufwendig und personalintensiv, da vor allem die Brandnester im Spitzboden nicht effektiv durch den Innenraum erreicht werden können. Über die zwei Drehleitern wurde damit begonnen, die Dachziegel zu entfernen. Diese Maßnahme wird sich voraussichtlich noch mehrere Stunden hinziehen.
Die Bewohner des Hauses kamen bei Angehörigen unter bzw. wurden durch das Sozialamt untergebracht. In dem Haus wurden durch die Stadtwerke sowohl Strom als auch Gas abgestellt.
Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Derzeit sind 50 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehr (Löscheinheiten Dahlhausen, Linden und Stiepel) an der Einsatzstelle im Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich wie vermutet extrem aufwendig und zeitintensiv. Beim Entfernen der Dachziegel über zwei Drehleitern flackerten immer wieder Glutnester auf, die abgelöscht werden mussten. Somit waren die Löscharbeiten erst gegen 18:30 Uhr endgültig beendet. Im Anschluss daran wurde durch 15 Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerkes (THW) damit begonnen, den Dachstuhl mit Folie abzudecken. Diese Arbeiten wurden weiterhin durch zwei Drehleitern der Feuerwehr unterstützt. Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit musste die gesamte Einsatzstelle durch das THW beleuchtet werden.

Der Dachstuhl des Mehrfamilienhauses ist nach dem Brand teilweise einsturzgefährdet, das gesamte Gebäude derzeit nicht bewohnbar.
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