Virtuelles Planspiel: Von der Schulbank zum „SCHUL/BANKER“

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Christoph, Jan und Kyle (v. l.) eröffneten ihre virtuelle „Bochumer Jugendbank“.

„Ein Geschäftsjahr spielt sich bei uns innerhalb einer Woche ab“, erklärt der 15-jährige Christoph Michels, der gemeinsam mit seinem Team und mehr als 3 900 Schülern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Schülerwettbewerb „SCHUL/BANKER“ des Bankenverbandes teilnimmt.

In ihrem Sozialwissenschaften-Leistungskurs, den die drei Graf-Engelbert-Schüler Jan Stetzkowski, Christoph Michels und Kyle Rudnick gemeinsam mit Schülern der Schiller-Schule belegen, entschieden sie sich für die freiwillige Teilnahme am bereits zum 17. Mal stattfindenden Planspiel.
„Außer uns ist auch noch Jonas Grewe von der Schiller-Schule mit in unserem Team“, komplettiert Jan Stetkowski die Teilnehmer aus Bochum.

Schulübergreifende Projektarbeit


Die vier Jugendlichen mit einem Faible für Wirtschaftsthemen haben sich viel vorgenommen, um den Weg ins Finale zu schaffen: „Jetzt, in der ersten Woche, wollen wir zunächst eine Grundlage für unsere Bank schaffen, um dann in der zweiten Woche, also dem zweiten Geschäftsjahr, möglichst gewinnbringend zu wirtschaften“, so Christoph Michels.
Vor dem Startschuss am vergangenen Montag erhielten die vier „Schulbanker“ ein Handbuch und ihr Passwort, um dann pünktlich in das virtuelle Planspiel einzutauchen. „In unserem Spieler-Bereich müssen wir mit einem Startkapital von 680 798 538 Millionen Euro umgehen. Als Grundlage berechnen wir zunächst die Zinssätze, um unsere 30 virtuellen Filialen möglichst gut zu bedienen“, erläutert Christoph Michels, der selbst schon einmal echte Bankluft während eines Praktikums bei der Sparkasse schnuppern konnte.
Auch einen Namen für ihre Bank mussten sich die Schüler überlegen. „Wir haben auch eher lustige Bezeichnungen diskutiert. Zum Schluss war aber klar, dass wir einen Namen brauchen, der auch in der realen Welt standhalten könnte. So entschieden wir uns für Bochumer Jugendbank´“, erklärt Jan Stetzkowski.
Im weiteren Verlauf des Planspiels handeln die Schüler mit Aktien, müssen mit Marketingstrategien umgehen und schließlich ihre virtuellen Kunden überzeugen. Ein wichtiger Bestandteil des Planspiels ist die Steigerung des Bekanntheitsgrades der jeweiligen Bank. „Für einen Zeitungsartikel bekommen wir ein zusätzliches Guthaben von 750 000 Euro. Also haben wir direkt Kontakt zum Stadtspiegel aufgenommen“, so Christoph Michels, der sich für sein Team einen Finaleinzug wünscht.

Teamwork für ein gutes Ergebnis


„Bisher haben wir alles gemeinschaftlich organisiert. Falls es Probleme gibt, können wir mit unserer Lehrerin Christine Runde Rücksprache halten oder das Handbuch zur Hilfe nehmen. Später wollen wir dann die einzelnen Gebiete aufteilen, wobei wir immer Teamentscheidungen treffen werden“, beschreibt Kyle Rudnick die Teamarbeit.
Über drei Monate nehmen die Jugendlichen im Chefsessel ihrer virtuellen Bank Platz. Mitte Februar werden die Finalisten ermittelt. Erwirtschaften sie Gewinn, haben sie die Chance, in die Endrunde der besten 20 einzuziehen. In Potsdam stehen sich die verbliebenen Teams dann live gegenüber und treten gegeinander um den Sieg an.
Weitere Informationen zum Planspiel des Bankenverbandes gibt es hier
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