Weiterbildung für Berufstätige in der Pflege und Logopädie

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Ab März 2016 bietet die hsg Zertifikatsmodule für Berufstätige aus der Logopädie und Pflege an. Fotos: hsg
 
Foto: hsg
An der Hochschule für Gesundheit (hsg) können sich Berufstätige aus der Logopädie und Pflege ab März 2016 weiterbilden und an Modulen teilnehmen, die mit einem Abschluss-Zertifikat der hsg enden.

In Vorbereitung auf einen geplanten berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang, der sich an bereits examinierte Pflegekräfte richtet, startet im März das Zertifikatsmodul ‚Klientenorientierte und interprofessionelle Kommunikation‘. Zwei weitere Module ‚Praxisanleitung und Mentoring‘ und ‚Wissenschaftsbasierung pflegerischen Handelns‘ sollen im September 2016 beginnen.

Die drei Module richten sich an dreijährig qualifizierte Pflegende mit mindestens einjähriger Berufserfahrung. Neben den berufstätigen Pflegenden werden weiterhin Pflegende angesprochen, die eine dreijährige Berufsausbildung (Gesundheits- und Krankenpflege, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege, Altenpflege) abgeschlossen haben und Familienpflichten erfüllen oder in den Beruf zurückkehren möchten. Die Zertifikatsmodule können einzeln absolviert werden. Für die Prüfungsleistungen werden ECTS-Punkte vergeben.

Für berufstätige Logopädinnen und Logopäden mit Bachelor-Abschluss gibt es an der hsg ab März 2016 ein Zertifikatsangebot in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Das Modul ‚Principles of Evidence-Based Practice in Speech and Language Therapy’ (in englischer Sprache) startet am 12. März 2016. Zudem ist geplant die Module ‚Qualitative und quantitative Forschung in der Logopädie‘ im September 2016 und ‚Semantisch-lexikalische Störungen‘ im Februar 2017 beginnen zu lassen. Mit den berufsbegleitenden Zertifikatsmodulen können jeweils acht ECTS-Punkte erworben werden.

Das neu aufgelegte Zertifikatsprogramm ist die Pilotphase für ein Teilprojekt des Verbundprojekts ‚Aufbau berufsbegleitender Studienangebote in den Pflege- und Gesundheitswissenschaften' (PuG) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), welches an der hsg umgesetzt wird. In dem Verbundprojekt selbst haben sich vier Hochschulen zusammengeschlossen, um vier Bachelor- und drei Masterstudiengänge zu konzipieren und zu erproben: die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, die Jade Hochschule in Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth, die Ostfalia Hochschule in Wolfsburg und die hsg.

Das Verbundprojekt PuG wird noch bis zum 31. Januar 2018 im Rahmen des Bund-Länder-Wettbewerbs ‚Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen‘ mit rund vier Millionen Euro vom BMBF gefördert. Ziel ist, nachfrageorientierte und bedarfsgerechte Studienangebote berufsbegleitend, wettbewerbsfähig, wissenschafts- und forschungsnah zu konzipieren und aufzubauen. Als Teil des Verbundprojektes werden ein berufsbegleitender Bachelor-Studiengang ‚Pflege‘ und Master-Studiengang ‚Evidenzbasierte Logopädie‘ an der hsg entwickelt.

Die Zertifikatsmodule in der Pflege und in der Logopädie werden in der Form eines Blended-Learning-Designs angeboten und beinhalten Elemente des internetgestützten Selbst- und Projektstudiums sowie des Präsenzstudiums. Die aktive Betreuung der Lernenden in den Präsenzveranstaltungen und in den Phasen internetgestützten Lernens ist dabei zentral. Die Präsenszeiten im ersten Modul in der Pflege und in der Logopädie an der hsg sind am 12. März, am 15. und 16. April sowie am 10. und 11. Juni 2016. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen über die Zertifikatsmodule finden Sie hier: Pflege und Logopädie

Informationen zum PUG-Projekt finden Sie hier

Kontakt:
Dr. Juliane Mühlhaus, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Studienbereich Logopädie, Tel.: +49 (0) 234 77727-604, E-Mail: juliane.muehlhaus(at)hs-gesundheit.de.

Carola Peters, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Studienbereich Pflege, Tel.: +49 (0) 234 77727-638, E-Mail: carola.peters(at)hs-gesundheit.de
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