Besser zu zweit als alleine - 4. Bochumer Disput denkt über Bewegungsallianzen nach

Wann? 07.04.2017 17:30 Uhr

Wo? ISB der RUB, Clemensstraße 17, 44789 Bochum DE
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Stempel im Gezi-Park Istanbul ("Freiheit den Gezi-Inhaftierten!") Bild: Thea Struchtemeier, Istanbul
Bochum: ISB der RUB |

Sind Allianzen zwischen alten und neuen sozialen Bewegungen ein Mittel gegen Entsolidarisierung und Populismus?

Der 4. Bochumer Disput denkt in diesem Jahr über Bewegungsallianzen nach. Die seit 2014 jährlich stattfindene Veranstaltung ist dieses Mal die Abschlussveranstaltung der vorausgegangenen dreitägigen internationalen Konferenz zu Bewegungsallianzen (Cross-Movement Mobilization) in Bochum. Diese Konferenz, zu der sich über 120 Wissenschaftler_innen aus mehr als 20 Ländern angemeldet haben, wird u.a. vom Institut für soziale Bewegungen (ISB) der RUB organisiert.

Einander und miteinander helfen und unterstützen - aber wie?

Vor dem Hintergrund, dass sich Staaten zunehmend abschotten und sich einzelne Länder aus Länderbündnissen verabschieden und entsolidarisieren, die Prekarisierung der Arbeit auf der einen und Populismus auf der anderen Seite in Europa und den USA zunehmen, rückt der 4. Bochumer Disput die Allianzen zwischen den sozialen Bewegungen in den Fokus. Allianzen zwischen Gewerkschaften und sozialen Bewegungen gelten bislang immer noch als ein zentrales Mittel, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu retten oder sogar wiederherzustellen. Der 4. Bochumer Disput fragt nach, ob dieser soziale Kitt immer noch funktioniert und wie Kooperationen den beteiligten Gruppen oder Organisationen nutzen. Er geht nach, wie Zusammenhalt entsteht und worin sich Europa und die USA unterscheiden. Herzliche Einladung!


Die Gäste des 4. Bochumer Disputs

Für den Diskussionsabend konnten namhafte Experten wie Shelley Feldman (Cornell University, USA), Daniele Di Nunzio (Fondazione Di Vittorio, Italy), Hugo Braun (Attac, Deutschland) sowie Margit Mayer (FU-Berlin, Deutschland) gewonnen werden. Die Juniorprofessorin Sabrina Zajak vom ISB der RUB wird den Abend im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets moderieren. Die Gemeinsame Arbeitsstelle RUB/IGM und die Hans-Böckler-Stiftung fördern den Bochumer Disput.

Thea Struchtemeier
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