"Bochum Total": Die Polizei erhöht die Sicherheitsmaßnahmen und setzt erstmals Videokameras ein!

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Bochum: Polizeipräsidium Bochum | "Bochum Total": Die Polizei erhöht die Sicherheitsmaßnahmen
und setzt erstmals Videokameras ein!

EPHK Frank Lemanis der Leiter der Bochumer Polizei-Pressestelle meldete zu Sicherheitsmaßnahmen bei "Bochum Total":

In diesem Jahr findet das Musikfestival "Bochum Total" bereits zum 31. Mal statt. Erfahrungsgemäß werden wieder hunderttausende Besucherinnen und Besucher von Donnerstag bis Sonntag (6. bis 9. Juli) die Veranstaltung in der Bochumer Innenstadt
besuchen.

Auch wenn es keine konkreten Gefährdungshinweise gibt, wird das Polizeipräsidium Bochum die Sicherheitsmaßnahmen für "Bochum Total" in diesem Jahr erhöhen.

In das Gesamtsicherheitskonzept eingebettet, sind nicht nur mehr Einsatzkräfte vorgesehen, sondern erstmals bei "Bochum Total" werden im Veranstaltungsbereich an strategisch wichtigen Punkten stationäre Videokameras eingesetzt.

Die Kameras dienen einerseits der Gefahrenabwehr und andererseits der Beweissicherung bei möglichen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.

An folgenden Stellen werden die Videokameras eingesetzt:


- Viktoriastraße/Südring
- Konrad-Adenauer-Platz/Deutsche-Bahn-Brücke und
- Südring/Brüderstraße

"Sinn und Zweck der Maßnahme ist es, unseren Festival-Besuchern
ein hohes Maß an Sicherheit zu bieten", betont Polizeipräsidentin
Kerstin Wittmeier.

Die Kameras werden an den drei zentralen Punkten (siehe oben) zum Einsatz kommen.

Auf diese Weise begegnet die Polizei Straftaten und eventuellen Gefahrensituationen noch effizienter.


Sie ist in der Lage, die Bilder nicht nur für die Aufklärung von Straftaten heranziehen, sondern das Geschehen live an Monitoren zu verfolgen und frühzeitig die Einsatzkräfte direkt an den Ort des Geschehens bringen.

"Natürlich bieten die Kameras keine absolute Sicherheit und werden deshalb maßvoll eingesetzt - auch um das Grundrecht der Menschen zu gewährleisten, sich in der Öffentlichkeit frei und ungezwungen bewegen zu können", so Polizeipräsidentin Kerstin
Wittmeier weiter.

Kommentar von Volker Dau:

Ich fühle mich zurückversetzt in die 1960er Jahre!

Schon damals gab es Live-Übertragungen "von Großlagen"!

Auf besonders sicherheitsrelevanten Veranstaltungen wie Demonstrationen, im Umfeld von Fußballspielen usw. stand der weiße Opel-Blitz mit einem drehbaren "Fernauge" auf dem Dach, dazu ein ebenfalls drehbarer Richtfunk-Sendemast der live in die Lagezentren senden konnte und dies auch durfte!

"Selbsternannte Datenschützer" wohl überwiegend aus dem Umfeld der "Grünen" und der "FDP" haben dann wohl ab Mitte der 1970er Jahre systematisch den Einsatz bekämpft und "eingeschränkt"?

So kommt es das die Polizei beim Tag der offenen Tür im letzten Jahr bei der Bereitschaftspolizei in Bochum zwei kameratechnisch superbestückte "BESI-Fahrzeuge" zur Beweissicherung präsentierte denen aber nach Angabe der Fahrzeugbesatzung die "Einschübe mit der Sendetechnik" in den Schaltschränken fehlen!
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Wer möchte da nicht ausrufen: "Wer schützt uns vor den Datenschützern"?

Ich möchte keinen Überwachungsstaat, ich möchte aber auch keine Handlungen die unsere "Innerse Sicherheit" in höchstem Maße gefährden!

Als ich vor einigen Jahren im schönen Schottland in Edinburgh weilte habe ich mich keinen Moment von den staatlichen Kameras und den Kameras in Autobussen bedroht gefühlt!

Diese und sogar die vielen Kameras an Privathäusern gaben mir ein Gefühl der inneren Sicherheit!

Ist mein Sicherheitsbedürfnis nun richtig und schützenswert oder nicht?

Was habe ich zu verbergen was ich in der Öffentlichkeit tue?

Was denken wohl meine Mitbürger darüber?

Haben die eher Angst vor Terroristen, Dieben und Räubern oder gar vor der Polizei und deren Kameras?
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3 Kommentare
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Brigitte Böhnisch aus Bochum | 04.07.2017 | 07:53  
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Christian Döring aus Bochum | 06.07.2017 | 17:01  
2.054
Brigitte Böhnisch aus Bochum | 06.07.2017 | 17:10  
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