Die Fundamente stehen - Arbeiten zum Neubau der Buseloh-Brücke schreiten voran

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Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende 2017 beendet sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund zwölf Millionen Euro, das Land NRW beteiligt sich daran mit 65 Prozent. (Foto: Stadt Bochum, Refrat für Kommunikation)

Das Tiefbauamt hat im November mit den Arbeiten zum Neubau der Buseloh-Brücke begonnen. Zukünftig wird sie von der Buselohstraße aus die Bahnlinien überqueren und auf der Nordseite über einen Kreisverkehr an die Harpener Straße angebunden sein.

Die neue Brücke wird rund 85 Meter lang und rund 20 Meter breit sein und rund 1.800 Tonnen wiegen. Die Bahnlinien wird sie zukünftig in einem fast rechten Winkel überqueren und rund 30 Meter kürzer als die alte Brücke sein, daher verringern sich auch Herstellungs- und zukünftige Unterhaltungskosten.

Widerlager bereits fertiggestellt

Bereits fertiggestellt sind die Widerlager mit ihren Bohrpfählen – sie bilden den Übergang zwischen der Brücke und dem Erddamm –, auf denen später die gesamte Konstruktion aufliegen wird. Zurzeit wird die neue Brücke vor Ort erstellt. Spezialtransporter liefern die einzelnen Stahlteile – teilweise bis zu 40 Tonnen schwer – aus der Tschechischen Republik an. Speziell ausgebildete Schweißer verbinden millimetergenau die Einzelteile Stück für Stück zu einer durchgehenden Brücke. Sie soll voraussichtlich Ende November mit hydraulischen Pressen – über die Bahnlinien hinweg – zwischen die Widerlager geschoben werden. Die Deutsche Bahn muss dafür zeitweise den Eisenbahnverkehr unterbrechen.
Die alte Buseloh-Brücke stammte aus den 1940er-Jahren und ist seit 2008 für den Schwerlastverkehr – inklusive Linienbusse – nicht mehr befahrbar. Die neue Brücke wird diese Last wieder tragen können. Nach deren Freigabe lässt die Stadt die alte Brücke abreißen und die Kreuzung Buselohstraße und Auf der Prinz verkehrsgerecht umgestalten. Für den Bus wird es am künftigen Kreisverkehr neue, barrierefrei gestaltete Haltestellen geben.

Radfahrer bekommen eigene Fahrstreifen

Radfahrer bekommen sowohl auf der Brücke als auch auf der Harpener Straße eigene Fahrstreifen. Mit dem neuen Kreisverkehr und der neugestalteten Kreuzung wird die Verkehrsführung sicherer.
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