Die Schuldenuhr wird 20 Jahre! -- Das Markenzeichen des Bundes der Steuerzahler steht für eine Erfolgsgeschichte

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Die Schuldenuhr wird 20 Jahre! -- Das Markenzeichen des Bundes der Steuerzahler steht für eine Erfolgsgeschichte


Berlin-Touristen dient sie als Foto-Objekt, und ihre Kopie hängt im Bonner „Haus der Geschichte“: Die Schuldenuhr des Bundes der Steuerzahler (BdSt) wird 20 Jahre alt.

Seit dem Start am 12. Juni 1995 am früheren Verbandssitz in Wiesbaden ist das Thema Staatsverschuldung in der Öffentlichkeit präsenter. „Für Politiker ist der Druck, die Staatsverschuldung zu bekämpfen, spürbar gestiegen“, betont BdSt-Präsident Reiner Holznagel.

Das Markenzeichen des Verbands steht für eine Erfolgsgeschichte. Denn die Visualisierung des Schuldenstands beeinflusst die politische Debatte in die richtige Richtung: Die seit 2009 im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse war eine notwendige und überfällige Reaktion auf die steigende Staatsverschuldung – ein Meilenstein der deutschen Haushaltspolitik.


Neuverschuldung stoppen: Dies muss auch im 20. Jahr der Schuldenuhr Ziel der Regierungen und Parlamente auf allen Ebenen sein. Denn viele Bundesländer und zahlreiche Kommunen stecken noch immer in der Schuldenfalle.

Holznagel: „Noch nie hatten die Finanzminister und Kämmerer in Deutschland bessere Rahmenbedingungen, um Neuverschuldung zu vermeiden und Substanzschulden zu tilgen. Unsere Schuldenuhr ist deshalb ein Ansporn für diejenigen, die noch nicht den Konsolidierungs-Pfad erfolgreich eingeschlagen haben.“


Ohne echte Einsparungen und Prioritäten bei den Ausgaben wird es nicht möglich sein, die Schulden zu tilgen.

„Die Länder sind in der Pflicht, ihre Haushalte in den Griff zu bekommen. Sie müssen ihre Hausaufgaben machen, damit die ab dem Jahr 2020 geltende Schuldenbremse auch gelebte Verfassungswirklichkeit wird“, betont der BdSt-Präsident. Dann ist definitiv noch mehr möglich: „Mit Rekordsteuereinnahmen im Rücken hat die Politik auch bei einem Schuldenberg von mehr als 2.000 Milliarden Euro ausreichend Spielraum, um die Bürger finanziell zu entlasten.“




So berechnen wir die Daten der Schuldenuhr


Die Schuldenuhr des BdSt veranschaulicht, in welchem Umfang die Politik am Schuldenmachen festhält. Das Schuldentempo erfasst die neu geplanten Schulden der Kernhaushalte von Bund, Ländern und Kommunen des jeweils laufenden Jahres – umgerechnet je Sekunde. Diese Haushalte werden direkt von der Politik gesteuert und verantwortet. Über den Gesamtschuldenstand werden zudem die zahlreichen Extrahaushalte sowie die so genannten Kassenverstärkungskredite berücksichtigt. Die Schuldenuhr wird regelmäßig aktualisiert, sobald sich Daten der Kernhaushalte ändern und das Statistische Bundesamt neue Zahlen zur Gesamtverschuldung vorlegt.


Auf der BdSt-Internetseite www.steuerzahler.de und in der kostenfreien Steuerzahler-App zeigen wir zudem die Pro-Kopf-Verschuldung bzw. die einzelnen Werte der Bundesländer an.

Der Bund der Steuerzahler hat zum Thema eine neue Broschüre herausgegeben: „20 Jahre Schuldenuhr – Eine Bilanz“
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